Beide Zeiträume zeigen steigende Ankünfte und bestätigen die Steiermark als eines der stabilsten Ganzjahresreiseziele des Landes. Von November 2024 bis Oktober 2025 wurden 4,56 Millionen Gästeankünfte (+2,0 %) und 14,00 Millionen Nächtigungen (+0,9 %) registriert. Das Sommerhalbjahr brachte 2,72 Millionen Ankünfte (+1,6 %) sowie 8,06 Millionen Übernachtungen (+1,3 %).
Herzlichkeit und Qualität bestimmen den Erfolg!
Landeshauptmann Mario Kunasek sieht in den aktuellen Zahlen ein starkes Signal: Die Steiermark bestätige ihre Rolle als begehrte Urlaubsdestination – getragen von ihrer Vielfalt und der hohen Qualität der Betriebe. Sein besonderer Dank gilt den steirischen Gastgebern, die mit Einsatz, Herzlichkeit und echter Gastfreundschaft wesentlich zum Erfolg beitragen.
STG-Geschäftsführer Michael Feiertag unterstreicht die Bedeutung des Inlandsmarkts als zentrale Säule. Gleichzeitig setze das dynamische Wachstum aus den CEEStaaten – allen voran Tschechien, Ungarn und Polen – klare Impulse. Deutschland bleibe trotz leichter Rückgänge wichtigster Auslandsmarkt. Für zusätzliche Stärke sorgten vor allem die 4-/5-Sterne-Hotellerie sowie Ferienhäuser, die deutliche Nachfragezuwächse verzeichneten.
Differenziert zeigen sich die regionalen Entwicklungen: Das Thermen- & Vulkanland verzeichnet mit dem größten Zuwachs sowohl absolut als auch prozentuell den stärksten Fortschritt. Graz legt dynamisch zu, was sich auch auf den erst kürzlich gestarteten Direktflug London–Graz zurückzuführen ist. Schladming-Dachstein hält sein hohes Niveau, Murau und die Hochsteiermark zeigen ebenfalls Zugewinne.
Die Österreicher lieben die Steiermark!
Im Sommerhalbjahr 2025 erwies sich erneut der heimische Markt als wichtigste Säule. Österreichische Urlauber generierten im Grünen Herz über 4,5 Millionen Nächtigungen. Deutschland bleibt mit knapp 1,8 Millionen Übernachtungen stärkster internationaler Herkunftsmarkt. Deutliche Impulse kamen aber aus Tschechien und Polen, während die Niederlande rückläufig waren.
Wertschöpfungsintensiv
Zusätzliche Bedeutung erhält der Tourismus durch seine wirtschaftliche Wirkung: Die aktuellen Wertschöpfungsdaten weisen 2,42 Milliarden Euro an Ausgaben inländischer Gäste aus – ein bundesweiter Spitzenwert. Insgesamt löste der touristische Konsum 2,60 Milliarden Euro Wertschöpfung aus, dies entspricht einem Anteil von 4,2 Prozent am Bruttoregionalprodukt.







