Mit einem großen Festumzug und einem bunten Programm hat Maria Alm in der Region Hochkönig den 31. Salzburger Bauernherbst eröffnet. Unter dem Motto „G’sungen und G’spielt“ standen Musik, gelebtes Brauchtum und das gesellige Miteinander im Mittelpunkt. Rund 4.000 Besucher waren beim Auftakt dabei.
Unter den Ehrengästen waren Landesrat Maximilian Aigner, Landesbäuerin Claudia Entleitner, SalzburgerLand-Tourismus-Geschäftsführer Leo Bauernberger, Österreich-Werbung-Geschäftsführerin Astrid Steharnig-Staudinger, Dompfarrer Toni Faber und Skisprung-Olympiasieger Jan Hörl.
Festumzug und regionale Kulinarik
Den Auftakt bildete ein Festumzug durch Maria Alm mit geschmückten Wagen, Musikkapellen, Vereinen und Oldtimertraktoren. Beim anschließenden Festakt nahm Landesrat Maximilian Aigner den traditionellen Bieranstich vor.
Im Ortsteil Urchen wurde anschließend gefeiert. Handwerksvorführungen, regionale Verkaufsstände, Schnalzer, Gesangsgruppen, Chöre, Musikgruppen und Alphornbläser sorgten für Unterhaltung. Auch kulinarisch stand die Region Hochkönig im Mittelpunkt: Serviert wurden typische regionale Spezialitäten und Bauernherbst-Schmankerl.
Für einen zusätzlichen Publikumsmagneten sorgte Skisprung-Olympiasieger und SalzburgerLand-Botschafter Jan Hörl. Beim Meet & Greet nahm sich der gebürtige Pongauer Zeit für Autogramme, Fotos und Gespräche mit den Besucher.
2.000 Veranstaltungen in 77 Orten
Nach dem Auftakt in Maria Alm wird der Bauernherbst bis Ende Oktober im gesamten SalzburgerLand gefeiert. In den 77 teilnehmenden Orten sind rund 2.000 Veranstaltungen geplant. Dazu gehören Almabtriebe und Bauernmärkte ebenso wie Musikveranstaltungen, Handwerksvorführungen und kulinarische Feste.
Seit der Premiere 1996 in Obertrum am See hat sich der Bauernherbst zu einer der größten Brauchtums- und Veranstaltungsreihen des SalzburgerLandes entwickelt. Die Veranstalter sprechen inzwischen von der „fünften Jahreszeit“ im Land.
Auch touristisch hat die Veranstaltungsreihe an Bedeutung gewonnen: Die Zahl der Nächtigungen in den Monaten September und Oktober stieg von rund zwei Millionen auf knapp 3,5 Millionen im Jahr 2025. Die Zahl der Besucher bei den Bauernherbst-Veranstaltungen erhöhte sich seit 1996 von rund 150.000 auf mittlerweile etwa 500.000.
Rund 14.000 Menschen wirken am Bauernherbst mit – darunter Bäuer, Handwerker, Wirt, Musiker und Ehrenamtliche. 2026 beteiligen sich außerdem 260 Bauernherbst-Wirt und 330 Bauernherbst-Bäuer, die regionale Produkte und typische Spezialitäten anbieten.
Verbindung von Landwirtschaft und Tourismus
„Der Bauernherbst ist in mehr als drei Jahrzehnten zu einer Marke geworden, die weit über die Grenzen des SalzburgerLandes hinausstrahlt“, sagt Leo Bauernberger. Die Verbindung aus regionalen Produkten, Volksmusik und gelebtem Brauchtum mache die Veranstaltungsreihe authentisch und stärke zugleich die Wertschöpfung in den Regionen.
Auch Landesrat Maximilian Aigner betont die Bedeutung des Bauernherbstes für Landwirtschaft und Gemeinden. Gerade angesichts von Trockenheit und Wetterextremen sei der Zusammenhalt mit den Bäuer besonders wichtig.
Für Astrid Steharnig-Staudinger liegt die Stärke des Bauernherbstes ebenfalls im Zusammenspiel verschiedener Bereiche: Was Bäuer produzieren, landet bei den Wirt auf dem Teller und wird von Musik und Handwerk begleitet. So werde regionale Lebens- und Genusskultur für Gäste und Einheimische unmittelbar erlebbar.







