AGRANA initiiert Vienna Soil Dialog

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Der Nahrungsmittel- und Industriegüterkonzern AGRANA hat gemeinsam mit Partnern den ersten VIENNA SOIL DIALOG ins Leben gerufen. Im Zentrum der Konferenz stand eine entscheidende Frage für die Gastro-Branche: Welche Rolle spielen gesunde Böden für eine widerstandsfähige Landwirtschaft, stabile Lieferketten und damit für die langfristige Versorgungssicherheit unserer Betriebe? Angesichts globaler Unsicherheiten gewinnt dieses Thema rasant an Bedeutung für jede Küche und jedes Restaurant.

Böden als Fundament für Qualität und Versorgungssicherheit

Für Gastronomen und Hoteliers beginnt die Qualität der Produkte nicht erst in der Küche, sondern auf dem Feld. AGRANA-CEO Stephan Büttner betont: „Gesunde Böden sind keine abstrakte Umweltfrage, sondern die Grundlage für Erträge, Qualität und Versorgungssicherheit. Wer Europas Versorgung robuster machen will, muss deshalb die landwirtschaftliche Basis stärken.“ Dies bedeutet, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten, um stabile Ernten und hochwertige Rohstoffe zu gewährleisten. Diese sind wiederum die Basis für die Kulinarik, die wir unseren Gästen täglich anbieten.

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Resiliente Lieferketten: Schutz vor globalen Schocks

Die aktuelle geopolitische Lage zeigt, wie anfällig globale Versorgungssysteme sein können. Eine starke regionale Rohstoffbasis, gestützt durch gesunde Böden, reduziert Abhängigkeiten und sichert die Leistungsfähigkeit unserer Landwirtschaft. Erwin Hameseder vom Österreichischen Raiffeisenverband hebt hervor: „Resilienz entsteht nicht erst in der Krise – sie wird lange davor aufgebaut: mit gesunden Böden, regionaler Wertschöpfung und einer Landwirtschaft, die leistungsfähig und nachhaltig ist.“ Für die Gastronomie bedeutet dies eine höhere Planungssicherheit und weniger Preisvolatilität bei wichtigen Zutaten.

Nachhaltige Landwirtschaft

Experten wie Harald Katzmair von FAS-Research und Brian Fath vom IIASA unterstreichen, dass Böden komplexe, lebende Systeme sind. Nachhaltige Landwirtschaft zielt nicht auf die Maximierung einzelner Erträge ab, sondern auf das Gleichgewicht von Wachstum, Entwicklung und Erneuerung. Dies ist die ökologische Grundlage für Bodengesundheit und Bodensicherheit. Für Gastronomen, die auf regionale und nachhaltige Produkte setzen, ist dies ein wichtiges Argument für ihre Gäste und ein Beitrag zur eigenen Markenidentität.

Politische Unterstützung für Bodenschutz

Das Abendpanel mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft betonte die Notwendigkeit, Europas Landwirtschaft und Nahrungsmittelversorgung unabhängiger zu machen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hob hervor: „In Niederösterreich zeigen wir, dass wirtschaftliches Wachstum und konsequenter Bodenschutz kein Widerspruch sind.“ Auch Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig unterstrich:

„Qualitativer Bodenschutz ist ein zentrales Element für die Versorgungssicherheit.“

Der Vienna Soil Dialog setzt einen wichtigen Impuls für die langfristige Debatte über die strategische Bedeutung landwirtschaftlicher Produktionsgrundlagen. Für die Gastronomie bedeutet dies, dass die Investition in gesunde Böden eine Investition in die Zukunft der eigenen Speisekarte und die Zufriedenheit der Gäste ist.

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