Der AGRANA-Konzern rechnet im Geschäftsjahr 2025/26 mit einem nicht zahlungswirksamen Wertminderungsbedarf im Segment ACS – Zucker. Aufgrund des anhaltend schwierigen Marktumfeldes in diesem Bereich wird eine außerplanmäßige Abschreibung von voraussichtlich 45 bis 55 Millionen Euro das Anlagevermögen betreffen.
Operatives Ergebnis über Vorjahresniveau erwartet
Die Sonderabschreibung wird im Ergebnis aus Sondereinflüssen ausgewiesen und wirkt sich somit negativ auf die bisherige Guidance des Ergebnisses der Betriebstätigkeit (EBIT) aus. Auf Gruppenebene hatte das Management vor der Wertminderung für das Geschäftsjahr 2025/26 einen deutlichen Anstieg des EBIT auf einen Wert in einer Bandbreite von rund 45 bis 60 Millionen Euro erwartet.
Trotz dieser Belastung wird das operative Ergebnis, bereinigt um Sondereinflüsse, im Geschäftsjahr 2025/26 voraussichtlich zwischen 80 und 85 Millionen Euro liegen und somit moderat über dem Vorjahr (2024/25: 76,5 Millionen Euro) prognostiziert. Die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen der aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Situation auf den künftigen Geschäftsverlauf der AGRANA-Gruppe bleiben jedoch schwer abschätzbar.
Auswirkungen auf die Gastronomie und Hotellerie
Für die Gastronomie und Hotellerie, die Zucker als wichtigen Rohstoff verwendet, sind solche Entwicklungen im Markt relevant. Schwankungen bei den Rohstoffpreisen können sich auf die Einkaufspreise auswirken und somit die Kalkulation der Betriebe beeinflussen. Die Herausforderungen im Zuckersegment zeigen die Volatilität der Rohstoffmärkte und die Notwendigkeit für Unternehmen, flexibel auf Veränderungen zu reagieren.
Die Veröffentlichung der Jahresergebnisse 2025/26 sowie des Geschäftsberichtes 2025/26 erfolgt planmäßig am 12. Mai 2026.









