Eine aktuelle Umfrage von Höllinger und TQS Consulting zeigt, dass viele Menschen bewusster mit Alkohol umgehen möchten, jedoch im Alltag auf unterschwelligen Druck stoßen. Mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) musste sich bereits dafür rechtfertigen, keinen Alkohol zu trinken. Dieser Druck entsteht besonders häufig im Freundeskreis (39 Prozent) sowie bei Feiern und Events (35 Prozent).
Alkoholfreie Alternativen als „soziale Brücke“
Gleichzeitig gewinnen alkoholfreie Alternativen spürbar an Bedeutung. 64 Prozent der Befragten geben an, dass alkoholfreie Alternativen es erleichtern, in Gesellschaft bewusst „Nein“ zu sagen. Rund zwei Drittel (62 Prozent) sehen darin eine positive Vorbildwirkung. Gerhard Höllinger, Gründer und Geschäftsführer von Höllinger, bezeichnet alkoholfreie Alternativen als „soziale Brücke“, die es ermöglicht, Teil des Moments zu bleiben, ohne sich erklären zu müssen.
Gründe für den bewussten Konsum
Die Gründe für den Griff zu alkoholfreien Getränken sind vielfältig. Knapp vier von zehn (38 Prozent) wählen alkoholfreie Alternativen, um am nächsten Tag leistungsfähig zu bleiben. Rund ein Drittel (37 Prozent) möchte grundsätzlich weniger Alkohol trinken oder übernimmt Verantwortung.
Kulturwandel beim Ausgehen
Die Ergebnisse der Umfrage wurden im Palais Auersperg präsentiert, wo erstmals eine alkoholfreie Höllinger Bar in ein bestehendes Eventformat integriert wurde. Thomas Chang Jin, Geschäftsführer des Palais Auersperg, spricht von einem Kulturwandel beim Ausgehen: Menschen möchten genießen und gleichzeitig bewusster entscheiden, was sie konsumieren. Das Ziel ist es, Räume zu schaffen, in denen sich niemand für seine Getränkewahl rechtfertigen muss.







