Österreichischer Alpenverein erreicht neuen Mitgliederhöchststand

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Der Österreichische Alpenverein verzeichnet einen neuen Mitgliederrekord: Mit 748.046 Mitgliedern sind über 21.000 Menschen mehr als im Vorjahr dem größten alpinen Verein Österreichs beigetreten. Dieses Wachstum unterstreicht die wachsende Begeisterung für Bergsport und Natur, erhöht aber auch die Verantwortung des Vereins, wie Alpenvereinspräsident Wolfgang Schnabl betont.

Mitgliederwachstum und regionale Verteilung

Im letzten Jahr verzeichnete der Alpenverein eine Steigerung von drei Prozent. Die Mitglieder profitieren von Ermäßigungen auf Alpenvereinshütten und in Kletterhallen, von Veranstaltungen über Tourenangebote bis hin zu Versicherungsleistungen.

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Die meisten Mitglieder sind in Wien (233.334) und Tirol (114.733) angemeldet, gefolgt von Oberösterreich (86.880). Zwölf Sektionen zählen über 10.000 Mitglieder, darunter der Alpenverein Austria (Wien), der Alpenverein Edelweiss (Wien) und der Alpenverein Innsbruck. Auch international ist der Alpenverein mit Sektionen in Großbritannien und Belgien präsent.

Sicher und naturverträglich in die Berge

Die zunehmende Begeisterung für Naturräume birgt Konfliktpotenzial. Wolfgang Schnabl betont, dass mit der steigenden Mitgliederzahl auch die Verantwortung des Alpenvereins wächst, den Trend in die richtigen Bahnen zu lenken. Ohne fundierte Ausbildung kann Bergsport zum Risikosport werden, und die zunehmende Nutzung belastet die Natur.

Generalsekretär Clemens Matt verweist auf die Bedeutung von Ausbildung, sorgfältiger Tourenplanung und der ehrlichen Einschätzung der eigenen Fähigkeiten. Der Alpenverein bietet tausende Kurse, Lehrvideos und Lesestoff zur Sicherheit im Bergsport. Ein vielseitiges Fortbildungsangebot in der Alpenverein-Akademie stellt sicher, dass die rund 9.000 ehrenamtlichen Funktionäre das Klettern, Bergsteigen und Tourengehen zeitgemäß und auf höchstem Standard weitergeben.

Naturschutz als gleichwertiger Auftrag

Der Österreichische Alpenverein engagiert sich in der Jugendarbeit und der Inklusion und setzt sich als „Anwalt der Alpen“ für einen respektvollen Umgang mit der Natur ein. Maßnahmen zur Besucherlenkung, Hilfestellung zur öffentlichen Anreise und umfassende Klimaschutzmaßnahmen tragen dazu bei, das wertvolle Gut einer unberührten, intakten Natur auch für kommende Generationen zu erhalten.

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