In Deutschland sorgt der Diebstahl von gebrauchtem Speise- und Frittierfett für Schlagzeilen. Große Entsorgungsunternehmen melden steigende Fallzahlen – Gasthäuser, Restaurants und Kantinen sind betroffen, ihre gelagerten Altfette werden massenweise gestohlen. Das Altfett wird meist zur Herstellung von Biodiesel verwendet, daher besitzt es einen beachtlichen Marktwert.
Gefahr auch für Betriebe in Österreich
Auch österreichische Gastronomiebetriebe sollten Alarm schlagen. Wenn sich das Phänomen über die Grenze ausweitet, drohen erhebliche wirtschaftliche Schäden: Verluste durch gestohlene Mengen, zusätzliche Entsorgungskosten oder Haftungsrisiken. Gerade kleinere Betriebe mit geringem Puffer könnten stark belastet sein.
Vorsorge ist gefragt: Was Betriebe tun sollten
Wer seine Lagerfähigkeit für Altfett nutzt sollte über folgende Maßnahmen nachdenken: Standortüberwachung, sichere Behälter, klare Zugangsregelungen und Nachvollziehbarkeit bei der Entsorgung. Nur so lassen sich mögliche Schäden und illegale Weiterverwertung verhindern.





