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Klar gestellt: Fasten als Gesundheitsvorsorge

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Wer den übertriebenen Versprechen verschiedener Diäten glaubt und deren Ernährungsregeln befolgt, tut dem Körper nichts Gutes. Andere probieren es mit Fasten, um einige Kilos weniger zu wiegen. Doch auch hier gibt es unterschiedliche Formen, und Fasten bedeutet nicht einfach, von heute auf morgen eine Zeitlang nichts zu essen.

Fasten entgiftet nicht, aber es findet eine Zellreinigung statt, die auch als „Autophagie“ bezeichnet wird. Zellbausteine, die beim Altern der Zellen entstehen und sich in der Zelle ansammeln, können so verwertet werden. Dafür braucht der Körper aber eine Pause von der Verdauung. Erst wenn keine Nahrung zugeführt wird, setzt nach einiger Zeit die Autophagie ein. Das ist aber keine Entgiftung von Umweltgiften oder Entschlacken, sondern ein Saubermachen in der Zelle.

In unserer modernen Zeit sind wir durch Bewegungsmangel und zu viel Essen überlastet. Durch kurzen, zeitweiligen Verzicht auf Nahrung kann Fasten eine grundlegende Umstellung des Stoffwechsels bewirken. Es ist somit eine Art Vorbeugung bestimmter Krankheiten und es geht sogar noch weiter. Fasten kann auch als Therapie bei einigen Krankheiten eingesetzt werden, immer aber nur nach Rücksprache mit dem Arzt. Wir essen zu viel und snacken zu oft, die Essenspausen tun dem Körper gut, denn sie sind eine Art Ausgleich dafür. Zu empfehlen sind das klassische Heilfasten, entweder nach Otto Buchinger oder F.X. Mayr, das modifizierte Fasten, und das Intervallfasten.

Roher Paprika Mag. Andrea Jungwirth Ernährungswissenschafterin
Mag. Andrea Jungwirth Ernährungswissenschafterin
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