Graz hat eine neue Bar: Die Bar Pršut in der Grazer Innenstadt verspricht ein Erlebnis zwischen Manifest und Gasthaus, geprägt von Prosciutto, Salumi, Antipasti, Käse und erlesenen Weinen.
Kunst, Kulinarik und Anarchie
Hinter dem Konzept stehen Manuela Moosbrugger, erfahren in der Gastronomie des Bregenzerwaldes, und Paul Renner, ein eigenwilliger Künstler des deutschsprachigen Raums. Renner, bekannt für seine synästhetischen Kunstprojekte und kulinarischen Exzesse, wie das „illegale Wirtshaus“ im Piemont, bringt seine Philosophie nun in die Grazer Innenstadt. Er sieht Kochen als „Kunsttherapie“ und huldigt dem Rausch in seiner feinsten Erscheinung. Die Bar Pršut ist keine Kapitulation vor der Bürgerlichkeit, sondern ihre Unterwanderung.
Speisekarte als Manifest der Reduktion
Die Speisekarte der Bar Pršut ist ein Statement der Reduktion:
- Prosciutto d’Osvaldo aus dem Friaul
- San-Ilario-Schinken mit 30 Monaten Reife aus der Parmesaner Hügelzone
- Coppa, Lardo, Speck und Filone
- Caponata Siciliana
- Käse-Lauch-Tarte mit Bregenzerwälder Bergkäse
- Alpkäse von der Mitteldiedams-Alpe
Dazu wird ein Metodo-Classico-Sylvaner aus dem Kloster Neustift serviert, der auch Teil von Renners Biografie ist, da er dort einst als Resident tätig war.






