Die süßen Früchtchen gehören zum Sommer einfach dazu und sie schmecken nicht nur gut. Sie stecken voller gesunder Inhaltsstoffe, wenn sie reif geerntet werden und daher sind heimische Beeren zur Saison die erste Wahl. Das große Plus der kleinen Früchtchen sind die intensiven Farben und dass sie mit der „Schale“ gegessen werden, denn sekundäre Pflanzenstoffe sind dort in hoher Konzentration zu finden.
Jede einzelne Beere hat ihre ganz speziellen Vorzüge. So wirkt der Pflanzenstoff „Arbutin“ in Preiselbeeren, Heidelbeeren und Himbeeren positiv bei Blasenentzündungen oder Harnwegsinfektionen. Himbeeren sind dagegen reich an „Rutin“. Dieses Flavonoid stärkt die Blutgefäße und verhindert die Zusammenballung von Blutplättchen. Sänger und Redner schätzen die Wirkung der Schwarzen Johannisbeere und der Brombeere. Der Saft aus diesen Beeren soll bei Heiserkeit und Halsschmerzen helfen und für eine kräftige Stimme sorgen. Stachelbeeren enthalten viel Silizium, das wichtig für stabile und feste Gefäße ist. Der intensive Farbstoff der Heidelbeere ist besonders gesund für unsere Augen. Das blaue „Myrtillin“ wirkt antioxidativ und sorgt für elastische Blutgefäße vor allem im Auge. „Ellagsäure“ oder „Quercetin“, beides Stoffe, die eventuell krebsvorbeugend wirken, finden sich reichlich im Beerenobst.
Alle Sorten haben aber eines gemeinsam, sie sind reich an Ballaststoffen für einen gesunden Darm und an Fruchtsäuren, die die Verdauung fördern. So viel Gesundheit in den kleinen Früchten, die im Sommer noch dazu so wunderbar schmecken!












