In der Steiermark steigen die Preise für Bier erneut, im Schnitt um drei Prozent. Die Preissteigerung betrifft unter anderem bekannte Marken und trifft Handel und Gastronomie gleichermaßen.
Veränderung bei Konsum und Angebot
Viele Wirte beobachten bereits seit einiger Zeit, dass das klassische „Feierabendbier“ an Nachfrage verloren hat. Die Kombination aus steigenden Getränkepreisen, höheren Energiekosten und allgemeiner Kaufzurückhaltung bei Gästen führt dazu, dass das Thekengeschäft vielerorts deutlich zurückgegangen ist.
Neue Strategien im Ausschank
Als Reaktion darauf setzen Betriebe vermehrt auf Alternativen. Kleinere Privatbrauereien werden ins Sortiment aufgenommen und Biere mit günstigeren Preisen oder besonderem Charakter angeboten. Damit reagieren Wirte flexibel auf veränderte Nachfrage und versuchen, Gäste trotzdem mit attraktiven Angeboten zu halten.
Herausforderung bleibt groß
Trotz der Anpassungen stehen viele Gastrobetriebe unter Druck. Neben dem teureren Bier steigen auch Kosten für Lebensmittel und Energie. Das macht es schwer, Preissteigerungen weiterzugeben, ohne Gäste zu verlieren. Das Kalkül bleibt heikel.






