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Bierpreisbremse

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Seit Wochen streiten Politiker und Ökonomen, ob und wie man Erhöhungen des Benzinpreises einbremsen kann. Von einer Bierpreisbremse redet dagegen – fast – keiner. Dabei ist jedem Biertrinker bewusst, dass mit dem Bierpreis etwas nicht stimmen kann. Man braucht nur in einen beliebigen Supermarkt zu schauen, um staunend festzustellen, dass es dort Markenbiere in Aktion zum selben Preis gibt wie vor zehn oder mehr Jahren.

Beim Wirt dagegen ist das Bier immer teurer geworden – und das ist nicht nur steigenden Energie- und Personalkosten, die in der Gastronomie besonders drückend sind, zuzuschreiben. Es hängt auch damit zusammen, dass die Brauereien den Gastronomen laufend höhere Bierpreise verrechnen. Die Gäste bekommen davon nur mit, dass das Bier beim Wirt „zu teuer“ ist. Es ist umgekehrt: Das Bier ist im Handel zu billig. Wenn die österreichischen Brauereien, wie angekündigt, den Bierabsatz in der Gastronomie ankurbeln wollen, braucht es dazu keine staatlichen Eingriffe – die Bierpreisbremse haben die Brauer in der Hand.

Conrad Seidl Ihr „Bierpapst“ Conrad.Seidl@gmx.at
Conrad Seidl Ihr „Bierpapst“ Conrad.Seidl@gmx.at
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