Das Burgenland hat im Tourismusjahr 2025 einen neuen historischen Rekord erzielt. Mit 3.379.461 Nächtigungen und einem Plus von 2,8 % gegenüber dem Vorjahr sowie 1.245.665 Ankünften (+3,5 %) wurde die Position als attraktive Reisedestination eindrucksvoll bestätigt. Für die heimische Gastronomie und Hotellerie ist diese Entwicklung ein starkes Signal für nachhaltiges Wachstum und eine erfolgreiche Zukunft.
Landeshauptmann und Tourismusreferent Hans Peter Doskozil zeigt sich erfreut: „2025 war ein Jahr, in dem wir Tourismusgeschichte geschrieben haben. Mit neuen Rekordwerten bei Nächtigungen und Ankünften beweist das Burgenland, dass seine Tourismus-Strategie wirkt.“ Er dankt den burgenländischen Tourismusbetrieben und ihren Mitarbeitern, die diesen Erfolg ermöglicht haben.
Winterangebote als Wachstumstreiber und regionale Impulse
Besonders der Dezember 2025 trug mit einem Nächtigungsplus von 3,0 % zum starken Jahresergebnis bei. Der Wintertourismus, insbesondere rund um die Thermen, unterstreicht die zunehmende Ganzjahresattraktivität des Burgenlands. Zusätzliche Impulse setzten das Winterwunder Mörbisch sowie das landesweite Winterwunder Burgenland mit rund 180.000 Besuchern.
Diese regionalen Winterangebote zeigen sich auch in den Nächtigungszahlen: Rund 90 % der übernachtenden Winterwunder-Mörbisch-Gäste nächtigten in Mörbisch, Rust und Eisenstadt. Diese Gemeinden verzeichneten im Dezember deutliche Nächtigungszuwächse von +11,3 % in Eisenstadt, +7,7 % in Mörbisch und +26,4 % in Rust. Für die Gastronomie und Hotellerie in diesen Regionen sind solche Veranstaltungen ein gezielter Impuls zur Belebung der Betriebe.
Herkunftsmärkte und zukünftige Weichenstellungen
Der Inlandstourismus bleibt mit 2.597.614 Nächtigungen der wichtigste Wachstumstreiber (+2,9 %). Auch der Auslandstourismus legte mit 781.847 Nächtigungen um 2,5 % zu, wobei Deutschland der wichtigste Auslandsmarkt ist. Besonders erfreuliche Zuwächse erzielten Ungarn (+14,5 %) und die Slowakei (+7,7 %).
Burgenland Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel verweist auf die strukturellen Weichenstellungen des Jahres 2025: „Mit der Vorbereitung der Tourismusgesetz-Novelle schaffen wir ab Februar 2026 moderne und effiziente Strukturen für ein schlagkräftiges Destinationsmanagement. Weniger Bürokratie, klare Zuständigkeiten und mehr Ressourcen für Regionen und Betriebe bilden die Grundlage, um den erfolgreichen Weg des Burgenland Tourismus langfristig fortzusetzen.“







