Zum Tag des Apfels zeigte das Traditionskaffeehaus Café Landtmann, wie viel Handwerk, Geschichte und regionale Qualität in einem Stück Apfelstrudel stecken. Gemeinsam mit dem Tourismusverband Oststeiermark, der Steirischen Apfelstraße und der Marke frisch-saftig-steirisch lud Gastgeber Berndt Querfeld zur großen Apfelstrudelverkostung. Fünf Apfelsorten aus der Steiermark wurden verarbeitet und live verkostet, was die Bedeutung regionaler Produkte für die Wiener Kaffeehauskultur unterstreicht.
Der Apfelstrudel: Ein Stück gelebte Wiener Kultur
Am 14. November feiert Österreich traditionell den Tag des Apfels, ein Symbol für Regionalität, Gesundheit und Nachhaltigkeit. Mit rund 200.000 Tonnen Äpfeln pro Jahr, davon etwa 75 Prozent aus der Steiermark, ist Österreich ein bedeutendes Apfelanbaugebiet. Die Oststeiermark, mit fast 5.000 Hektar und rund fünf Millionen Apfelbäumen, gilt als Herz des heimischen Apfelanbaus und als kostbare Urlaubsregion.
Im Wiener Café Landtmann steht der Apfelstrudel seit jeher auf der Karte und wird von allen Gästen geschätzt. In der hauseigenen Landtmann’s Original Manufaktur entstehen in Handarbeit jedes Jahr 125.000 Stück Apfelstrudel aus rund 25 Tonnen steirischer Äpfel. Das entspricht etwa einer Länge von 7,2 Kilometern, somit genug, um die Ringstraße 1,5-mal zu umrunden, wie Cafetier Berndt Querfeld schmunzelnd bemerkt.
Berndt Querfeld, Geschäftsführer des Café Landtmann, betont: „Unser Apfelstrudel ist ein Stück gelebte Wiener Kultur, bringt Handwerk und Genuss zusammen und zeigt, wie vielfältig Österreichs Küche ist. Für uns steht der Apfelstrudel sinnbildlich für alles, was ein Wiener Kaffeehaus ausmacht: Tradition, Qualität und die Liebe zum Detail. Mit der Strudelverkostung aus der Apfelernte 2025 wollten wir genau das sichtbar machen.“
Fünf Sorten, fünf Geschmäcker
Apfelbäuerin Maria Binder aus der Oststeiermark präsentierte fünf unterschiedliche Apfelsorten – Elstar, Topaz, Evelina, Kanzi und Jonagold – die Meisterkonditorin Viola Plundrak, Leiterin der Landtmann’s Original Manufaktur, zu klassischem Wiener Apfelstrudel verarbeitete. Viola Plundrak erklärt: „Jeder Apfel verhält sich anders, das macht den Strudel jedes Mal einzigartig. Manche Sorten bringen mehr Frische und Säure, andere sorgen für Süße oder Struktur. Genau diese Unterschiede machen für uns den Reiz des Handwerks aus.“ Besonders überrascht hat sie die Sorte Kanzi, die sich als hervorragende Wahl für den Apfelstrudel erwies. Leicht säuerlich, aromatisch frisch und mit einer feinen Struktur.
Marion Wiesler von der Steirischen Apfelstraße ergänzt: „Als größtes Apfelanbaugebiet Österreichs hat die Steiermark viel zu bieten. Besonders stolz sind wir aber auf regionale Produkte, denn nirgends auf der Welt wird der Apfel so liebevoll verarbeitet wie in Österreich.“
Ein Stück österreichische Identität mit historischen Wurzeln
Der Apfelstrudel, heute ein Klassiker der Wiener Mehlspeisküche, hat seine Wurzeln im Orient und gelangte über Ungarn im 17. Jahrhundert in die Wiener Küche. Äpfel, Rosinen, Brösel, Zimt und Zucker stehen für die Vielfalt der einstigen k.u.k. Monarchie. Seit dem 18. Jahrhundert gilt der Apfelstrudel als Nationalspeise und feste Größe der Wiener Kaffeehauskultur. Ein Stück Apfelstrudel mit Schlagobers und einer Melange ist der Inbegriff des genussvollen Lebens in den Wiener Kaffeehäusern.
Wer den Apfelstrudel aus der Landtmann’s Original Manufaktur kosten möchte, kann ihn täglich frisch im Café Landtmann genießen (https://www.landtmann.at/de/cafe-landtmann.html). Für die Gastronomie ist dies ein inspirierendes Beispiel, wie man Tradition, Regionalität und Handwerk erfolgreich miteinander verbinden kann.







