Gastronomen stehen heute vor ziemlich großen Herausforderungen. Einerseits wird der Gästewunsch nach immer mehr Qualität stärker, auf der anderen Seite fehlen Mitarbeiter, um all das umzusetzen. Convenience kann da ein guter Helfer sein, zumal sich Quantität und Qualität in den letzten Jahren deutlich verbessert haben. Convenience- Produkte gibt es so gut wie in allen Warengruppen und deren Handhabung wird auch immer einfacher. Portionsbeutel erleichtern die Kalkulation, rasche Lieferzeiten bringen Sicherheit.
Frisch oder tiefgekühlt?
Moderne Convenience-Produkte bieten beides und die Zeiten von Einheitsbrei sind auch schon längst vorbei. Handwerklich gefertigte Halbfertigprodukte helfen, wenn es um Zeit und Mengen geht. Convenienceprodukte gibt es mannigfaltig: Gemüse küchenfertig vorbereitet, Backwaren, die halb- oder tiefgefroren geordert werden können, eine große Auswahl an Beilagen oder gegartes Fleisch. Convenience ist in vielen Fällen die Basis für ein Gericht, welches dann individuell vom Koch gewürzt, abgeschmeckt und verfeinert wird. Und so seine persönliche Note erhält.
Qualität entscheidet
Bei Convenience gilt es, genau hinzusehen, denn die Zutaten sind das wesentliche Kriterium. Zusatzstoffe, die nicht notwendig sind, sollten sich darin nicht finden, das gilt auch bei Tiefkühlprodukten.
Convenience punktet eindeutig mit gleichbleibender Qualität, planbaren Mengen, und längerer Haltbarkeit. Eigentlich fast ein Muss für Gastronomen, die allesamt, mit wenigen Ausnahmen unter Zeitdruck und Mitarbeitermangel leiden. Und mitunter kann auch Energie gespart werden, wenn Produkte halbfertig angeliefert werden – nicht unwesentlich in diesen Zeiten. Oft wird Convenience unterstellt, dass hier mit ausländischen Produkten, und da oft mit minderer Qualität gearbeitet wird, aber das ist schon lange nicht mehr so. Regionale Lebensmittel nehmen auch hier schon größeren Raum ein und bedienen damit den Trend.
Richtig eingesetzt, passt das Ergebnis
Convenience ist aus der Gastronomie nicht mehr wegzudenken und hat eine Menge Vorteile. Aber auch Nachteile, die vor allem bei deren Image liegen. Bei Gästen ist sie noch immer ungern gesehen, weil man Convenience mangelnde Qualität unterstellt – was aber eben nicht mehr stimmt. Da heißt es, an der Kommunikation zu arbeiten. Ein echtes Manko ist die größere Menge an Verpackung, die anfällt. Aber da gibt es starke Bestrebungen, diese recyclefähig und damit nachhaltig zu machen.
Laut Studien nützen 43 Prozent der befragten Betriebe gelegentlich bis regelmäßig Convenience-Produkte, rund 50 Prozent nutzen sie als Basis oder verfeinern sie zusätzlich. Und da entscheidet das Wissen des Küchenchefs seitens der Handhabung über die Qualität: Art, nämlich wo erhitzt wird, die Dauer und Temperatur sind die entscheidenden Faktoren, aber die kann man sich schnell aneignen.
Convenience kann die Basis liefern für eine High-Quality Speise, die wie frisch gekocht schmeckt. Und darum geht’s letztendlich: Der Geschmack muss stimmen, die Qualität ebenfalls. Dann sind beide Seiten in der Gastronomie zufrieden.
Die Vorteile von Convenience- und TK-Produkten
- Zeit- & Arbeitsersparnis: sofort einsatzbereit, entlastet Personal
- Konstante Qualität: genormte Produkte, stabile Ausbeute, erleichtert Kalkulation
- Planbarkeit & Lagerfähigkeit: lange Haltbarkeit, Abruf bei Bedarf, erleichtert Einkauf & Lagerung
- Lebensmittelsicherheit: HACCP-konform, geprüft und gewaschen
- Reduktion von Abfällen: exakte Portionierung > weniger Schwund
- Personaleffizienz: auch kleine Teams können umfangreiches Angebot stemmen
- Kostenersparnis: obwohl der Einkaufspreis/kg höher ist, werden Wareneinsatz, Personalstunden, Energie und Ausschuss reduziert > insgesamt oft günstiger







