Der Koch als Wunderwutzi. Die eierlegende Wollmilchsau oder wie heißt das? Das ist, was ein perfekter Koch sein muss!
Spaß bei Seite. Wir haben sowieso genug Not, Köche für die heimischen Herde zu finden. (ganz egal, wie die Gage ist.) Der Mann (oder freilich die Frau) von Nöten sollte in jedenfalls gut kochen können. Mmmmh, gut kochen im Sinne von geschmacklich gut (für die Gäste), aber auch wirtschaftlich gut und eigenständig, budgetschonend einkaufen soll er ebenfalls können. (für die Food-Kost). Dann sollte er gut und ästhetisch ausschauen, da man ja gesundes Essen verkaufen will und für solches ja auch stehen will. Bierbauch und blutunterlaufene Augen von der vorherigen, durchzechten Nacht sind eher schlecht zum Vorzeigen. (Alkohol oder gar Drogen sind ganz schlecht! Die verändern die Seele und sie werden über kurz oder lang dann Zombies) Sprechen wär auch gut, wenn Er/Sie könnte – also sich gut artikulieren meine ich – vielleicht braucht man den Koch für ein Vis á vis mit dem Gast selbst oder mit der Presse.
Ganz wichtig: Kein Choleriker! Er muss stressresistent sein und in der Hektik nicht zum Werwolf mutieren oder ins Kammerl weinen gehen. Eine starke Persönlichkeit mit jeder Menge Führungskompetenz und unglaublicher Motivationskraft fürs Team. Ein Wunderwutzi! Ein wirklich guter Koch hat diese Eigenschaften. Viele dieser, oder besser, die sie als solche verkaufen, haben sie nicht. Noch schwieriger, wenn man nur einen braucht, da die Brigade nun mal eine kleine ist. Bei größeren Küchenmannschaften könnte ja auch der Eine den Anderen ergänzen. Oftmals sind es die Sous Chefs, die besser und kreativer kochen als der Chef de Cuisine selbst – das weiß nur keiner, da er ja die Lorbeeren erntet und es natürlich sein Menü war. Also genug der demotivierenden Worte – Suchen wir weiter!!!
Und ehren und loben wir den wirklich guten Koch – es ist ein Wunderwutzi!

President F&B Manager Club AUSTRIA
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