Design im Hotel ist ein Must have

Ein Bett, ein Tisch, zwei Sessel und eine Ablage! Das definierten dereinst Unterkünfte jeglicher Art, doch damit kommt man heute nicht mehr weit. Designelemente garantieren den ganz persönlichen Touch und renommierte Architekten sorgen für das – unverwechselbare - Design.

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Südtirol ist ja bekannt für seine Architektur und sein Design in der Hotellerie. Stellvertretend für viele sei da nur einmal Matteo Thun genannt, dessen Handschrift unverwechselbar ist.

Als Teil der von Matteo Thun entworfenen Pergola Residence schließt sich das neue Hideaway Spazio 46 für zwei Gäste bei Meran an, das alpinen Stil mit internationaler Gestaltungskultur kombiniert. Entworfen vom Mailänder Architekten und Designer Hannes Peer, derzeit hoch im Kurs in der internationalen Designszene, hat er mit dem Spazio 46 eine Design-Ikonen Südtirols geschaffen. Das Spazio 46 ist kein Appartement, sondern ein Erlebnisraum – ein Loft exklusiv für zwei Gäste, dazu ein Rooftop-Pool, Spa samt Panorama-Sauna, Fitnessbereich und Lounge.

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Architektur & Schlafkultur

Ebenso luxuriös geht’s im neuen Boutique Biohotel Gitschberg zu, das neues Design mit Nachhaltigkeit verbindet. Das im Juli 2025 eröffnete Hotel wurde von Architekt Gerhard Tauber konsequent neu gedacht. Eine markante Holzfassade mit klaren Linien, Schindeln und großzügigen Loggias inszeniert alpine Architektur, passend zur Landschaft.

Wer erholt urlauben möchte, der muss auch gut schlafen. Demzufolge werden den Betten und Matratzen erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet. Hier ist es das in fast allen Zimmern befindliche, orthopädischbioenergetische Samina Schlafsystem, das für guten Schlaf sorgen soll. Bio-Materialien, frei schwingende, entlastende Lamellenroste in unverleimtem Buchenholz, punktelastische Matratzen aus Naturkautschuk, klimaregulierende, allergikerfreundliche Topper aus Schurwolle und Bio-Keramik- Baumwolle sowie ergonomische und allergikerfreundliche Polster und naturbelassene Schurwolldecken – ein Paket, welches das Schlafen zum Vergnügen macht. Vor allem die Besonderheit der Schurwolldecken sind ein Hit: kühlend im Sommer, wärmend im Winter.

Auch die häufig vertretenen Boxspringbetten garantieren durch ihre gute Belüftung und einer ergonomischen Unterstützung einen guten Schlafkomfort. Sie haben eine mehrschichtige Konstruktion, die eine gute Druckentlastung möglich macht. Dazu kommt die Höhe der Matratzen, die für ein bequemes Hinlegen sorgt. Und dann kommt noch das Design dazu, das hier in verschiedenen Farben und Formen erhältlich ist, was ein wesentlicher Bestandteil der Architektur ist. Betten sind nicht einfach nur mehr zum Schlafen da, sondern positionieren sich als eigenständiges Designelement des Hotelzimmers.

So sind die Betten oft mit einem bequemen und hohen Kopfteil versehen, der das Design des jeweiligen Hotels widerspiegelt. Und zwar sowohl in Farbe, als auch in Form und Material. Decken, die in der Leitfarbe des Hotels gehalten sind, zieren den Fußteil, ebenso wie bunte Pölster. Das Bett bleibt somit sehr wohl das Wichtigste im Hotelzimmer, aber muss sich gut in die Gesamtkonzeption einfügen.

So, das Ganze braucht natürlich auch ordentliche Pflege. Lüften, lüften, lüften. Und Matratze regelmäßig umdrehen. Ganz einfach und sehr effizient. Bei Flecken müssen selbstredend die jeweiligen Reinigungsprodukte zum Einsatz kommen und da gibt es ausreichend Profis in der Branche, die das passende anbieten. Hier gilt es, perfekte Reinigung mit schonender Behandlung zu verbinden und im besten Fall sind die Produkte abbaubar – und bio. Und last but not least gehört eine Matratze regelmäßig getauscht.

Minimalismus oder Üppigkeit?

Beides! Zwar sind Neubauten grundsätzlich von klaren, geraden Strukturen gekennzeichnet, aber trotzdem finden sich der schwere Vorhang, der Lobmeyr Luster oder vor allem auch Relikte aus der Kaiserzeit immer noch gerne in der Hotellerie. Denn schließlich fungieren „Franzl & Sisi“ als Zugpferde immer noch äußerst erfolgreich und bei allem Heimatgefühl und Regionalität, die Hotellerie und Gastronomie immer mehr prägen, darf nicht vergessen werden, dass internationale Gäste das eng gefasste Regionale gar nicht einordnen können, sondern sich an Altbekanntem und äußerst Beliebtem orientieren. Und da ist nun mal die Kaiserzeit samt allem Prunk und aller Pracht.

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