Freitag - 12.12.2025
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Diese Kaffeetrends werden 2026 prägen

J. Hornig zeigt, wie die Zukunft des Kaffees schmeckt.

Titelbild J. Hornig

Die Kaffeewelt steht nicht still. Das Getränk bleibt weiterhin fest verankert in der österreichischen Gesellschaft, und doch ist es ein Experimentierfeld für neue Ideen. Die Kaffeeexperten von J. Hornig haben die spannendsten Entwicklungen aus Barista-Szene, Social Media und Gastronomie analysiert und in den Kaffeetrendreport 2026 gegossen. Die Zukunft des Kaffees zeigt sich so individuell, kreativ und menschlich wie nie zuvor.

Cold ist das neue Hot

Eiskalt ist gekommen, um zu bleiben. Cold Brew und Nitro Coffee, dieser wird mit Stickstoff versetzt, sind heutzutage fixer Bestandteil auf den Getränkekarten von modernen Cafés und Bars.

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In der sogenannten Fourth Wave of Coffee geht es um maximale Individualisierung. Konsumenten gestalten ihr Kaffeeerlebnis selbst – von der Zubereitungsart über den Röstgrad bis zu den Aromen. Die erste Welle machte Kaffee massentauglich, die zweite brachte Espresso und Kapseln, die dritte legte Wert auf Qualität und Herkunft. Jetzt folgt die vierte Welle, in der die persönliche Note zählt. Ob als CoffeeTok-Trend mit Mushroom Coffee oder als fruchtige Iced-Variante, erlaubt ist, was schmeckt.

Experimente mit Bohne und Frucht

2026 wird die Kaffeebohne zur Leinwand für kreative Prozesse. Neben klassischen Aufbereitungsarten wie „washed“ (gewaschene Bohnen) oder „natural“ (sonnengetrocknete Bohnen) gewinnen anaerobe und co-fermentierte Methoden an Bedeutung. Dabei werden Bohnen gemeinsam mit Früchten wie Ananas, Maracuja oder Erdbeeren fermentiert. Daraus resultieren komplexe, fruchtige Geschmacksprofile, die an ein Dessert des französischen Pâtissiers Cédric Grolet erinnern. Wichtig ist dabei die handwerkliche Authentizität. Fruit fermented coffee ist kein aromatisierter Kaffee, sondern echtes Handwerk mit natürlicher Frucht.

Es wird „Swizy“

Nach Jahren im Zeichen der Pistazie kündigt sich ein neuer Geschmack an: „Swizy“, eine Verbindung von „Sweet“ und „Spicy“. Sanfte Süße trifft auf feine Schärfe, Chili auf Honig, Pfeffer auf Karamell. Auch Sesam und Tahini mischen sich unter die neuen Trendzutaten und sorgen für cremig-nussige Nuancen.

Wer es frischer mag, greift zu Yuzu und Litschi. Die japanische Zitrusfrucht und die exotische Beere setzen fruchtige Akzente in Coffee-Drinks. Für alle, die Tiefe bevorzugen, kommen Datteln und Ahornsirup ins Spiel. Sie sind natürliche Süßungsmittel mit Charakter. So entsteht ein Trend, der Gegensätze versöhnt und neue sensorische Räume eröffnet.

Funktioneller Kaffee

Kaffee hat die Rolle als reiner Muntermacher schon lange abgelegt. 2026 rückt das Thema funktioneller Kaffee noch stärker in den Fokus. Collagen-Lattes, Protein-Coffees oder Mischungen mit Adaptogenen, also natürlichen Pflanzenstoffen, sollen Energie schenken, Stress reduzieren und das Wohlbefinden steigern.

Weniger Maschine, mehr Mensch

Trotz aller Trends bleibt der Moment des Teilens entscheidend. Wir haben uns an To-go-Becher und Automatenkaffee gewöhnt, doch langsam wächst das Bedürfnis wieder nach Begegnung. Baristi werden wieder zu Gastgeber, die beraten, erklären und inspirieren. Kleine Tastings, Gespräche über Herkunft und Zubereitung oder persönliche Empfehlungen schaffen eine neue Nähe zwischen Mensch und Bohne. Vielleicht ist das bereits der Beginn einer neuen Epoche, der Fifth Wave of Coffee, in der Gastfreundschaft und Austausch im Mittelpunkt stehen.

www.jhornig.com

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