Der Milchverband Österreich (MVÖ) beobachtet zum internationalen Tag der Milch einen steigenden Konsum von Milchprodukten und Functional Food, vor allem in Form von bunten Milkshakes und Superfood-Smoothies „to go“. Ein besonders auffälliger Trend kommt jedoch aus den USA: „Dirty Soda“ – kohlensäurehaltige Limonade gemischt mit Schlagobers, Sirup und Toppings wie Streuseln oder Obst – hat sich dort zu einer „nationalen Obsession“ entwickelt.
Ursprung und Popularität
„Dirty Soda“ entstand in den mormonisch geprägten US-Staaten, wo Alkohol und koffeinhaltige Getränke verboten sind. Die Limonadenkette Swig aus Utah gilt als Erfinder und machte das Getränk durch die Reality-Show „Mormon Housewives“ populär. Statt Kaffee trifft man sich dort zum „Dirty Soda“, das als „social drinking“ ohne Alkohol gilt.
Vielfalt und Expansion
Influencer teilen auf Social Media kreative Rezepte, etwa Dr. Pepper mit Kirschsirup und Kokosmilch oder Cola mit Ananassirup und Schokostreuseln. Swig expandierte von 33 Shops in Utah und Arizona 2021 auf über 150 in den USA. Auch McDonald’s, Sonic und Dunkin’ haben „Dirty Soda“-Varianten ins Programm aufgenommen. Fertige Mischungen sind im Supermarkt erhältlich.
TikTok und der visuelle Erfolg
Das US-Magazin „Good Housekeeping“ analysiert den Erfolg von „Dirty Soda“ mit dem Satz: „Wenn es gut auf Fotos aussieht, wird es erfolgreich sein.“ Die pastelligen Farben, cremigen Schaumspiralen und das Eisklirren in großen To-go-Bechern machen den Trend auf TikTok besonders beliebt.







