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Die Regierung will das Land mit einem Doppelbudget stabilisieren. Das klingt gut. Es entpuppt sich allerdings beim zweiten Hinschauen als gefährliche Drohung: Die Abgaben pro Kopf sind von 22.500 Euro im Jahr 2023 über 24.200 Euro im Jahr darauf auf 24.945 Euro im Vorjahr gestiegen. Die Staatsschulden – ebenfalls pro Kopf – im selben Zeitraum von 41.800 über 43.600 auf 45.945 Euro pro Kopf. Da stellt sich die Frage, was stabilisieren heißt: Ausgaben und Schulden auf dem hohen Niveau einfrieren – bei prognostiziert mehr als 85 % des BIP? Oder heißt Stabilisieren Kurs halten, also immer noch höhere Staatsausgaben und -schulden?

Dieses Land hat Weitermachen wie bisher so nötig wie einen Kropf. Wir brauchen Reformen. Und ganz sicher keinen Budgetkurs, der mit explodierenden Staatsausgaben den Weg für neue Steuern aufbereitet.

Walter Veit ÖHV-Präsident
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