Samstag - 14.02.2026
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Dry January: Gurkerl-Verkaufszahlen zeigen enormes Potenzial für die Gastronomie

TitelbildGurkerl

Der „Dry January“ ist längst kein Nischentrend mehr, sondern ein starker Indikator für eine bewusstere Genusskultur. Die aktuellen Verkaufszahlen des Online-Supermarkts Gurkerl.at belegen dies eindrucksvoll und liefern wertvolle Erkenntnisse für die heimische Gastronomie und Hotellerie. Die Nachfrage nach hochwertigen, alkoholfreien Alternativen boomt – eine Chance, die es zu nutzen gilt.

Der Trend in Zahlen

Die Daten von Gurkerl.at für die ersten beiden Jännerwochen 2026 sprechen eine deutliche Sprache:

  • Die Bestellungen von alkoholfreien Drinks stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 43 %.
  • Besonders stark ist der Zuwachs bei alkoholfreiem Wein (+180 %) und alkoholfreiem Schaumwein/Sekt (+113 %).
  • Auch alkoholfreies Bier verzeichnet mit einem Plus von 51 % eine hohe Nachfrage.

Max Volkwein, Senior Category Manager für Getränke bei Gurkerl, betont, dass es sich nicht nur um einen kurzfristigen Effekt im Jänner handelt, sondern dass das Grundniveau an Nachfrage über das ganze Jahr hinweg steigt. „Immer mehr Menschen möchten bewusst, kreativ und gleichzeitig alkoholfrei genießen, ohne dabei Kompromisse beim Geschmack zu machen“, so Volkwein.

Strategische Implikationen für die Gastronomie und Hotellerie

Diese Zahlen aus dem Einzelhandel sind ein direkter Spiegel dessen, was Gäste auch in Restaurants und an Hotelbars erwarten. Für Gastronomen ergeben sich daraus klare Handlungsfelder:

  1. Das Sortiment muss wachsen: Die hohe Nachfrage nach alkoholfreiem Wein und Sekt zeigt, dass einfache Fruchtsäfte oder Limonaden als Alternative nicht mehr ausreichen. Eine kuratierte Auswahl an hochwertigen alkoholfreien Weinen (Rot, Weiß, Rosé), Schaumweinen und verschiedenen Biersorten (Pils, Weizen, IPA) sollte zum Standard auf jeder anspruchsvollen Getränkekarte gehören.
  2. Kreativität an der Bar ist gefragt: Der Trend bietet eine hervorragende Möglichkeit, die Kompetenz der eigenen Bar zu unterstreichen. Kreative, hausgemachte Mocktails, die in Komplexität und Präsentation den alkoholischen Pendants in nichts nachstehen, rechtfertigen eine Premium-Preisgestaltung und sprechen eine zahlungskräftige Zielgruppe an.
  3. Schulung des Servicepersonals: Mitarbeiter müssen in der Lage sein, die alkoholfreien Alternativen aktiv und kompetent zu empfehlen. Das Wissen über Herkunft, Geschmacksprofil und passende Speisenbegleitung ist hier ebenso wichtig wie bei alkoholischen Getränken.
  4. Ganzjährige Umsatzchance erkennen: Der „Dry January“ ist nur die Spitze des Eisbergs. Der bewusste, alkoholfreie Genuss ist ein ganzjähriger Lebensstil. Betriebe, die hier ein überzeugendes Angebot schaffen, binden nicht nur Gäste während des Jänners, sondern erschließen sich eine loyale und wachsende Kundengruppe für das gesamte Jahr.

Die Entwicklung zeigt klar: Alkoholfreie Getränke sind keine Notlösung mehr, sondern ein eigenständiges Genusssegment mit hohem wirtschaftlichem Potenzial. Die Gastronomie und Hotellerie sind gefordert, auf diesen Wandel mit Qualität, Vielfalt und Kreativität zu reagieren.

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