Die Ferienhotellerie in Österreich steht vor großen Herausforderungen. Eine aktuelle Studie von ALPS RESORTS gibt Einblicke in die drängendsten Probleme der Branche und zeigt mögliche Lösungswege auf.
Unsichere Zukunftsaussichten: Professionelle Betreiber als Chance
Die Stimmung im Ferientourismus ist angespannt. Viele Hoteliers stehen als Einzelkämpfer vor wirtschaftlichen Unsicherheiten.
„Viele Betriebe blicken mit wenig Zuversicht in die Zukunft. Als eine der führenden Hotelketten Österreichs wollen wir Lösungsansätze aufzeigen“
erklärt Thomas Payr, Geschäftsführer von ALPS RESORTS.
Eine mögliche Strategie ist die Zusammenarbeit mit einer professionellen Betreiberfirma, die Synergien schafft, Betriebskonzepte optimiert und Zugang zu alternativen Finanzierungsformen ermöglicht.
Fachkräftemangel zwingt zu Serviceeinschränkungen
Der akute Fachkräftemangel bleibt eine der größten Herausforderungen. 80 % der befragten Betriebe sind davon betroffen, besonders mittelgroße Hotels mit bis zu 49 Mitarbeitenden (90 %). Zwei Drittel der Betriebe haben ihr Serviceangebot bereits reduziert:
- Verkürzte Öffnungszeiten in der Gastronomie (51 %)
- Verkürzte Rezeptionszeiten (47 %)
- Eingeschränktes gastronomisches Angebot (44 %)
- Weniger Zimmerreinigung (40 %)

ALPS RESORTS begegnet dem Problem mit einem Betriebskonzept, das weniger Personal erfordert. Zudem wurde mit ALPS KITCHEN ein schlankes Gastronomiekonzept eingeführt, um den Personaleinsatz weiter zu optimieren.
Investitionsstau hemmt Wachstum
Viele Hotels können aus finanziellen Gründen nicht investieren. Obwohl 62 % der Befragten Wachstum anstreben, haben nur 40 % die dafür notwendigen Mittel. Ein Fünftel der Betriebe hat in den letzten fünf Jahren keine nennenswerten Investitionen getätigt, in den letzten zwei Jahren waren es sogar 44 %.
„Ohne kontinuierliche Investitionen geraten Betriebe in eine Abwärtsspirale aus schlechten Bewertungen, steigenden Kosten und Wertverlust“, warnt Payr. Alternative Finanzierungsmodelle wie Buy-to-let oder Crowdfunding können helfen, dringend notwendige Investitionen zu tätigen. Eine Partnerschaft mit einem etablierten Betreiber verbessert zudem die Verhandlungsposition bei klassischen Kreditfinanzierungen.
Betriebsnachfolge: Ein ungelöstes Problem
26 % der befragten Betriebe stehen in den nächsten fünf Jahren zur Übergabe an. Dennoch fehlt mehr als der Hälfte (56 %) ein konkretes Nachfolgekonzept. Während sich 48 % der Befragten eine Übergabe an einen professionellen Betreiber vorstellen können, würden 52 % ihren Betrieb ganz verkaufen.
„Unser Modell ermöglicht es Eigentümern, ihre Immobilie zu behalten, während wir als Betreiber das Hotel führen“, erklärt Payr. ALPS RESORTS steigert den Umsatz und den Immobilienwert und bietet durch sein Investoren-Netzwerk Zugang zu individuellen Finanzierungslösungen.
Zur Methodik der Studie
Die von ALPS RESORTS in Auftrag gegebene Studie basiert auf einer B2B-Befragung von rund 150 Entscheidern aus Tirol und Salzburg. Sie bietet wertvolle Erkenntnisse zu den Themen Investitionen, Fachkräftemangel und Betriebsnachfolge und liefert Impulse für die Weiterentwicklung der Branche.
Die Ergebnisse verdeutlichen: Ohne innovative Lösungen droht vielen Betrieben eine ungewisse Zukunft. Professionelle Betreiberstrukturen könnten ein entscheidender Hebel sein, um den Herausforderungen der Branche nachhaltig zu begegnen.