Werbung

Feta: Mediterraner Genuss mit Nährwerten – Wer sollte aufpassen?

Werbung

Feta, der beliebte Käse der mediterranen Küche, ist reich an Eiweiß, Kalzium und Jod, enthält aber auch beachtliche Mengen an Fett und Salz. Während er für viele eine gesunde Ergänzung zur Ernährung darstellt, gibt es Personengruppen, die ihn nur in Maßen genießen sollten.

Nährwerte im Überblick

Pro 100 Gramm liefert Feta laut Bundeslebensmittelschlüssel rund 284 Kilokalorien, 15,68 Gramm Eiweiß und 24,09 Gramm Fett (davon etwa 16 Gramm gesättigte Fettsäuren). Kohlenhydrate sind kaum enthalten. Der Käse ist zudem eine gute Quelle für Kalzium (248 mg), Phosphor (223 mg), Natrium (957 mg) und Jod (78 µg), sowie Vitamin A, B2 und B12.

Kalzium und Eiweiß machen Feta zu einem wertvollen Bestandteil einer ausgewogenen, auch vegetarischen, Ernährung. Allerdings ist der hohe Salzgehalt (rund 2,39 Gramm pro 100 Gramm) ein wichtiger Faktor. Personen mit Bluthochdruck, Nierenerkrankungen oder einer salzarmen Diät sollten Feta daher nur sparsam verwenden. Auch der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren sollte bei erhöhten Blutfettwerten berücksichtigt werden, wobei hier die gesamte Ernährungsweise entscheidend ist.

Für wen ist Feta nicht geeignet?

  • Bluthochdruck und Nierenerkrankungen: Aufgrund des hohen Salz- und Eiweißgehalts nur in Maßen.
  • Milchprotein-Allergie: Feta ist ungeeignet, da er aus Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch hergestellt wird.
  • Laktoseintoleranz: Oft gut verträglich, da der Laktosegehalt durch die Reifung gering ist, individuelle Verträglichkeit kann jedoch variieren.
  • Erhöhte Blutfettwerte: Der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren sollte im Kontext der gesamten Ernährung beachtet werden.

Echter Feta: Herkunft und Qualität

Es ist wichtig zu wissen, dass nicht jeder weiße Käse in Salzlake echter Feta ist. Der Name ist in der EU geschützt und kennzeichnet Käse aus Griechenland, der aus Schafsmilch (teilweise mit bis zu 30 Prozent Ziegenmilch) hergestellt wird. Produkte wie Hirtenkäse oder Balkankäse bestehen oft aus Kuhmilch und dürfen nicht als Feta verkauft werden.

Feta kann eine schmackhafte und nahrhafte Ergänzung sein, wenn er bewusst und in Maßen konsumiert wird, idealerweise in Kombination mit Gemüse, Hülsenfrüchten oder Vollkornprodukten.

Werbung

Aktuell

Jobs
Diese und viele weitere Jobs gibt es auf gastro-karriere.at

GASTRO-NEWSLETTER

Um über die neuesten Nachrichten, Angebote und Sonderankündigungen auf dem Laufenden zu bleiben.






Cover Storys