Haben Sie schon einmal versucht, der Finanz Zahlen zu verheimlichen? Sollten Sie auch nicht. Umgekehrt geniert sich der Finanzminister nicht: Ein paar Milliarden auf oder viel eher ab? Egal! Dass er trotzdem das mit Abstand beliebteste Regierungsmitglied ist, zeigt den traditionell starken Hang zur Schattenwirtschaft unter unseren Landsleute – und wirft kein gutes Licht auf die Performance der anderen Minister.
Das muss sich ändern. Weniger Marterbauers Top-Platzierung im Beliebtheits-Ranking – geschenkt! Vielmehr der fatale Zugang zur Haushaltsdisziplin: Geld beim Fenster rauswerfen, als gäbe es kein Morgen. Und ist am Ende des Geldes noch zu viel Jahr übrig, einfach die Einnahmen einen Gang höher schalten: Trinkgeld-Pauschale, Ortstaxe und vielleicht noch die Grundsteuer? Statt sich einmal die Ausgaben vorzunehmen. Die Regierungen in Bund und Ländern sollten nicht die letzte Branche an die Wand fahren, die das Konjunkturfähnchen auch im Sturm noch aufrecht hält!








