Hauptsache frisch und grün

Endlich ist der Frühling da und der Körper sehnt sich nach Sonne und frischen, leichten Gerichten.

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Grüner Blattspinat, knackige Salate und der erste heimische Spargel sind nun auf der Speisekarte gefragt und den Gast überzeugen leichte Zubereitungsarten. Für jeden Geschmack ist etwas Grünes dabei.

Knackiger Häuptelsalat

Er bildet schöne feste Köpfe, die mild bis leicht nussig schmecken und je nach Sorte hellgrün, dunkelgrün oder rötlich gefärbt sind. Der bei uns sehr beliebte „Häuptelsalat“ ist der typische Salatkopf in Österreich, doch er wird zunehmend vom knackigen Eisbergsalat verdrängt. Dieser behält trotz Dressing lange den Biss, fällt nicht so schnell zusammen und wird auch nicht unansehnlich wie der Häuptelsalat. Daher sollte der Salat immer erst kurz vor dem Servieren mariniert werden.

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In der Gastronomie findet er sich ganzjährig im Beilagensalat. Seine Beliebtheit macht ihn aber nicht gesünder als er ist. Er ist eher vitamin- und mineralstoffarm, wobei Kopfsalat aus dem Freiland mehr wertvolle Inhaltsstoffe enthält. Interessante Farbtupfer bringen Blüten in den Salat, mehr Geschmack frische Kräuter. Eine innige Liebe geht er mit dem steirischen Kürbiskernöl ein, denn das grüne Öl bringt ihn bestens zur Geltung.

Zarter Spinat

Die Blätter des Echten Spinats (Spinacia oleracea) sind ein Küchenklassiker. Auch wenn er aus der Küche nicht mehr wegzudenken ist, kann er in vielen Rezepten meist durch anderes Blattgemüse ersetzt werden. Spinat ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, auch wenn die früher veröffentlichten Eisenwerte nicht erreicht werden, ist er trotzdem sehr gesund.

Ob cremig mit Schlagobers verfeinert oder als Ganzes mit Knoblauch und Pinienkernen gedünstet, Spinat bereichert die Küche ungemein. Jahrelang stiefmütterlich behandelt feiert er sein Comeback durch neue Ernährungstrends. Smoothies mit weniger Obst haben die Blätter wieder ins Rampenlicht gebracht, denn Spinat passt perfekt in das gemixte Getränk, aber auch in Bowles oder als „baby leafs“ in den Salat. Jeder, der die italienische Küche liebt kann dem Spinat nicht entgehen. Ob auf der Pizza oder in Teigtaschen wie in den Südtiroler Schlutzkrapfen, im Knödel, zu Fisch oder im Auflauf, Spinat ist vielseitig zu verwenden. Er überzeugt am besten mit einer einfachen Würzung, nur Salz und Pfeffer, etwas Zitronensaft und Muskatnuss. Er liebt aber auch Knoblauch, Miso oder eine Prise Kreuzkümmel.

Frischer Spargel

Grün oder weiß, das ist nun die Frage. Klassiker bevorzugen die weißen Stangen, die gekocht oder gebraten mit Sauce Hollandaise überzeugen. Der Grüne dagegen schmeckt etwas intensiver und eignet sich für den kulinarischen Globetrotter, denn er ist ideal für italienische, griechische oder asiatische Zubereitungen.

Aber natürlich lassen sich in vielen Rezepten beide Varianten austauschen, oder man wählt den violetten Spargel. Beim Kochen verliert er zwar seine Farbe und wird intensiv grün, aber er ist der süßeste unter den dreien. In einem Salat aus rohem Spargel können alle drei Farben überzeugen, gemischt am Teller ein echter Hingucker.

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