Egal, was der Wetterfrosch sagt

Der Erfolg eines Urlaubes hängt vorwiegend von zwei Faktoren ab: Vom Wetter und vom Essen.

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Letzteres haben wir in Österreich fest und auch sehr erfolgreich im Griff, bei Erstem ist es relativ schwierig, einzugreifen. Wo liegt die Lösung? Im Ganzjahrestourismus! Diesen auf den Weg zu bringen, ist schon seit einiger Zeit der Kernpunkt touristischer Konzepte – dabei haben sich zwei Themen besonders herauskristallisiert. Das ist einerseits die Kultur und zum anderen das Gesundheitsthema und immer mehr Regionen und Beherbergungsbetriebe fokussieren sich darauf.

Und das ziemlich erfolgreich, wie einige Zahlen zeigen: In der Stadt Salzburg erwirtschaftet alleine der Kulturtourismus, allem voran die Salzburger Festspiele eine Wertschöpfung von 199 Mio. In Wien bricht man dieses Thema nicht separat herunter, sondern stützt sich auf die Untersuchungen, die 78 Prozent der Wien-Gäste als Kulturtouristen ausweisen. Dass 2025 für Wien mit 20 Mio. Nächtigungen das beste Tourismusjahr ever war, ist bekannt.

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Wunderkind als Wirtschaftsfaktor

Mit knapp 30.000 Besuchern war die diesjährige Mozartwoche Ende Jänner eine der erfolgreichsten. Was sicherlich damit zusammenhängt, dass gleichzeitig Mozarts 270ster Geburtstag und 70 Jahre Mozartwoche gefeiert wurden. Die Mozartbesucher kommen nicht nur aus der DACH-Region, sondern sind internationale Gäste. Allen voran aus den USA und dem asiatischen Raum, der stark im Kommen ist. Und sie alle wohnen, shoppen und gehen essen. Das Mozarts Geburtshaus und sein Wohnhaus gehören zu den meistbesuchten Museen Österreichs und lukrieren jährlich über 560.000 Besucher aus der ganzen Welt.

Essen muss jeder!

Gerade was die Kulinarik anbelangt, hat die Stadt Salzburg dafür ansprechende Pakete geschnürt. Da wäre einmal das Mozart Dinner Concert im Stiftskulinarium St. Peter, wo im dortigen Barocksaal bei Mozart-Klängen ein Drei-Gänge Gala-Dinner serviert wird. Oder auch die Schlosskonzerte im Schloss Mirabell und davor ein Dinner im Hotel Grand Sheraton, das nur wenige Gehminuten entfernt liegt.

Wenn wir schon bei der Kulinarik sind: Wer kennt sie nicht, die Mozartkugeln – Mitbringsel bei Einladungen und ein Must-have für alle Österreich-Besucher. Erst kürzlich wurde der seit Jahren schwelende Streit um den Erfinder der Mozartkugel zugunsten der Konditorei Fürst beigelegt. Paul Fürst darf sich nun ganz offiziell die Original Mozartkugel (seit 1890) auf seine Fahnen heften, die nach wie vor in vierter Generation hergestellt wird.

Weil ohne Mozartkugel in Salzburg gar nichts geht, wird auch ein Mozartkugel-Workshop angeboten, der allerdings nicht von Fürst ist. Macht nichts, denn auch die anderen Anbieter erzeugen gute Varianten – was aufgrund eines Selbstversuches nur bestätigt werden kann.

Bekanntlich war Mozart ein Genießer par excellence und so kann davon ausgegangen werden, dass auch ihm die Mozartkugel gemundet hätte.

Auf Seite 2: Ausstellungen, Stadtführungen, Konzerte

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