Räume für Träume

Design ist etwas stark Emotionales, es spiegelt den Charakter, die Philosophie und die Identität des Betreffenden, oder auch des Gebäudes wider. Gerade in der Gastronomie und Hotellerie haben Design und Architektur daher einen wesentlichen Einfluss.

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In der Architektur werden Werte, eine Identität und vor allem die Marke in Räume übersetzt. Nichts wird dem Zufall überlassen und bei größeren Marken mit mehreren Standorten tüfteln Fachleute aus mehreren Branchen monatelang über Konzepten. Identität ist das wichtigste Merkmal für jedes Unternehmen und gerade in der Hospitality ist ausschlaggebend, wie sich der Gast fühlt. Was sieht er als Erstes beim Hereinkommen, gibt ihm das einen Hinweis, wofür das Haus steht, weckt es eine Erwartungshaltung? Im besten Fall werden alle fünf Sinne angesprochen und erzeugen damit gleich zu Beginn ein Gesamterlebnis. Design ist mehr als Optik, Design ist eine Haltung. Demzufolge haben Trends eine untergeordnete Rolle, denn die Identität des Hauses ändert sich ja nicht, und Trends zeigen sich dann vorrangig in Farben.

Architektur und Design folgen einem ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die Marke, als auch die lokale Umgebung einbindet. Individuelle Dekorationselemente vermitteln das Gefühl des Außergewöhnlichen, nicht umsonst positionieren sich immer mehr Hotels als Designhotel. Das gibt die Möglichkeit, Luxus zu symbolisieren und den entsprechenden Preis zu verlangen genauso, wie das eigene Branding nochmals zu verstärken.

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Das Restaurant Gesamterlebnis

Das Restaurant, das Wirtshaus und ganz allgemein jeder F&B Bereich muss Anziehungskraft für die Gäste haben. Türe aufmachen und sich wohlfühlen: Das muss das Ziel sein. Die Gäste sollten im Idealfall die Möglichkeit haben, den gesamten Bereich zu überblicken, um sich den entsprechenden Platz aussuchen zu können. Sofern nicht vorreserviert wurde. Gäste und Mitarbeiter sollten einander nicht im Weg sein und gemütliche Sitzgelegenheiten verlängern ziemlich sicher den Aufenthalt. Große Räume profitieren von Raumteilern. Kein Gast wird vermutlich wiederkommen, nur weil die Architektur so ansprechend ist, wenn das Essen nicht stimmt. Aber das Gesamterlebnis aus Kulinarik und Design hat ziemlich sicher einen Wiederkehreffekt und sollte auch aufeinander abgestimmt sein.

In der Hotelgastronomie muss von außen sichtbar sein, dass es hier ein Restaurant auch für externe Gäste gibt, Neubauten haben dafür meist einen separaten Eingang. Im Hotel muss auch eine flexible Wandlungsmöglichkeit für die Nutzung möglich sein: Was morgens der Frühstücksraum ist, mutiert mittags zum Snackbereich und abends zum Restaurant.

Individueller Stil

Das Gästeerlebnis entscheidet über den Umsatz und wenn der Gast viele scheinbare Kleinigkeiten im Restaurant mit dem Betrieb und dem Namen verbindet, dann schafft das Nähe. Das Gehirn speichert Bilder ab und damit sind gut überlegtes und strategisch umgesetztes Design und Architektur eine enorme Chance für den Gastronomen und Hotelier. Im besten Fall träumt der Gast vom Essen, vom Aufenthalt und vom Gesamterlebnis.

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