Die Geminiden sorgen auch in diesem Jahr für ein spektakuläres Himmelsschauspiel. Am 14. Dezember erreichen sie ihren Höhepunkt mit bis zu 120 Meteoren pro Stunde. Um das beeindruckende Schauspiel klar und ungestört zu erleben, empfiehlt es sich, Orte mit geringer Lichtverschmutzung aufzusuchen. Drei Naturfreunde-Hütten bieten dafür ideale Bedingungen.
Schobersteinhaus (Oberösterreich, 1.285 m): Terrasse mit Weitblick
Mitten im Nationalpark Kalkalpen auf einem Hochplateau gelegen, bietet das Schobersteinhaus ein großartiges Panorama ins Alpenvorland. Die geringe Lichtverschmutzung macht die Hütte zu einem beliebten Ort für Nachthimmel-Fans. Die große Terrasse lädt ein, eingepackt in warme Decken die Geminiden in Ruhe zu beobachten. Anschließend sorgt das gemütliche Stüberl für wohlige Wärme. Die Hütte ist von Molln/Trattenbach aus in 1,5 Stunden zu Fuß erreichbar und aktuell von Dienstag bis Sonntag geöffnet.
Winterleitenhütte (Steiermark, 1.800 m): See-Idylle und Rodelspaß
Die Winterleitenhütte liegt in den Seetaler Alpen, fernab größerer Siedlungen. Klare Bergluft und ein weiter Horizont bieten außergewöhnlich gute Sicht auf Sternschnuppen. Die Lage direkt am kleinen Winterleitensee schafft ein einzigartiges Ambiente. Mit etwas Glück spiegeln sich Sternschnuppen sogar im Wasser. Bei Schnee lädt eine 2,5 Kilometer lange Naturrodelbahn direkt am Haus zu winterlichem Vergnügen ein. Die Hütte ist mit dem Auto erreichbar und von Mittwoch bis Montag geöffnet.
Traisnerhütte (Niederösterreich, 1.313 m): Familienfreundlich und umweltbewusst
Die Traisnerhütte in den Gutensteiner Alpen begeistert mit einem atemberaubenden Blick von der Aussichtsterrasse. Das dichte Wanderwegenetz und ein nahegelegener Sessellift machen sie besonders familienfreundlich. Zudem ist die Hütte gut öffentlich angebunden, was eine nachhaltige Anreise ermöglicht. Die Hütte ist von Lilienfeld aus in etwa 2,5 Stunden zu Fuß erreichbar und von Donnerstag bis Sonntag geöffnet.







