Montag - 15.12.2025
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Geschäftsführerwechsel im Naturschutzbund Österreich

Birgit Mair-Markart übergibt an Gernot Neuwirth

TitelbildSimone Neher

Mit dem Beginn des Novembers endete im Naturschutzbund Österreich eine Ära. Birgit Mair-Markart, die den Verband über Jahrzehnte mit unermüdlichem Einsatz geprägt hat, verabschiedet sich nach 35 Jahren in die Pension. Das Präsidium würdigte ihr außergewöhnliches Engagement mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Naturschutzbundes, das ihr im Rahmen der Generalversammlung verliehen wurde.

Sie galt als Stimme der Natur und als ein Mensch, der Brücken zu schlagen wusste. Als Natur-Anwältin und hartnäckige Kämpferin hat sie den Naturschutzbund zu einem geschätzten Partner von Politik und Wissenschaft gemacht und zugleich zu einem verlässlichen Fürsprecher der Zivilgesellschaft. Ihre Fähigkeit, Zuversicht zu vermitteln und auch in schwierigen Situationen den Dialog zu suchen, prägte den Stil des Verbandes. Mit ihrem konstruktiven Zugang und dem unbedingten Willen zu gemeinsamen Lösungen gelang es ihr, den Naturschutzbund als kraftvolle Stimme in der österreichischen Naturschutzlandschaft zu etablieren.

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Kontinuität aus den eigenen Reihen

Die Nachfolge erfolgt bewusst aus dem Inneren der Organisation. Gernot Neuwirth, seit 2004 im Naturschutzbund tätig, übernimmt die Geschäftsführung. Seine Handschrift findet sich bereits an vielen Stellen im Verband. Als Projektleiter von naturbeobachtung.at setzte er wichtige Impulse für eine breitere gesellschaftliche Beteiligung am Naturschutz. Die Plattform gilt heute als eine der bedeutendsten im Bereich Biodiversität in Österreich.

Darüber hinaus verantwortete Neuwirth zentrale Bereiche wie Naturfreikauf und Fundraising. Durch diese Arbeit trug er wesentlich dazu bei, wertvolle Naturflächen zu sichern und langfristig zu erhalten. Der studierte Biologe bringt fachliche Tiefe ebenso mit wie praktische Erfahrung. Er möchte, so sein erklärtes Ziel, den Naturschutzbund als wirkungsvolle Kraft im Natur und Umweltschutz weiter stärken.

Die Herausforderungen der Gegenwart

Neuwirth blickt mit klarem Bewusstsein für die Dringlichkeit der aktuellen Lage nach vorne. Er betont: „Seit 112 Jahren kämpft der Naturschutzbund als gemeinnütziger und überparteilicher Verband für den Schutz der Biodiversität und den Erhalt unserer einzigartigen Naturlandschaften. Angesichts der Klimakrise und des Verlusts von Arten und Lebensräumen ist es heute notwendiger denn je, dieser Aufgabe gerecht zu werden. Mit der Expertise und Erfahrung aus den eigenen Reihen, einem eingespielten Team sowie der Vernetzung mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus dem Naturschutzbereich wird es gelingen, die Rolle des Naturschutzbundes als Anwalt der Natur weiter zu stärken.“

Auch Präsident Thomas Wrbka zeigt sich zufrieden mit der Entscheidung: „Mit der Bestellung Neuwirths setzt der Naturschutzbund Österreich auf Kontinuität, fachliche Kompetenz und Engagement aus den eigenen Reihen.“ So endet eine Ära und zugleich beginnt eine neue. Der Naturschutzbund Österreich steht vor großen Aufgaben, doch er geht sie mit einer Führung an, die Erfahrung, Leidenschaft und Zuversicht vereint.

www.naturschutzbund.at

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