Montag - 19.01.2026
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„Veggie-Burger-Verbot“: Greenpeace fordert Stopp der EU-Pläne

Die EU berät heute über einen umstrittenen Vorschlag, der gängige Bezeichnungen für pflanzliche Produkte wie „Veggie-Burger“, „Seitan-Schnitzel“ oder „pflanzliches Steak“ verbieten würde. Greenpeace und der österreichische Handel kritisieren das geplante Verbot scharf und warnen vor Verwirrung der Konsumenten.

Verbot hätte keine Basis im EU-Recht

Unterstützung erhält die Kritik durch ein aktuelles Rechtsgutachten von foodwatch. Dieses kommt zu dem Schluss, dass ein Verbot von Begriffen wie „Wurst“, „Schnitzel“ oder „Burger“ für pflanzliche Produkte gegen EU-Recht verstößt. Die Konsumentenorganisation fordert Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig auf, sich in Brüssel klar gegen das Verbot auszusprechen. Das Gutachten stützt sich auf die EU-Lebensmittelinformationsverordnung und ein EuGH-Urteil von Oktober 2024, das sagt, dass ohne klar definierte, verpflichtende Bezeichnungen pflanzliche Alternative nicht verboten werden dürfen.

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Marktwachstum und Umwelteffekte

Der Markt für vegane und vegetarische Produkte wächst seit Jahren stark. Laut AMA ist der Absatz pflanzlicher Alternativprodukte in Österreich von 2024 auf 2025 um rund 20 Prozent gestiegen. Greenpeace kritisiert, dass die Fleischindustrie mit den Verbotsplänen dieses Wachstum ausbremsen möchte. Mehr pflanzliche Produkte bedeuten mehr Tierwohl, geringere Umweltbelastung, gesündere Ernährung und größere Auswahl für die Verbraucher.

Wirtschaftliche Ablehnung aus Österreich

Auch die vier größten Supermarktketten Österreichs, sowie der Österreichische Handelsverband lehnen das EU-Veggie-Burger-Verbot geschlossen ab. Für sie sind klare und verständliche Produktbezeichnungen wichtig, damit Kunden rasch erkennen, was sie kaufen.

Für Gastronomie und Hotellerie ist diese Debatte von großer Bedeutung, da klare Produktbezeichnungen und die Akzeptanz pflanzlicher Alternativen auch in der Branche an Bedeutung gewinnen. Ein Verbot würde nicht nur den Markt einschränken, sondern womöglich auch die Verbraucher verunsichern und die Entwicklung nachhaltiger Speiseangebote bremsen.

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