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Heiligengeistkrapfen zu Pfingsten

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Die Heiligengeistkrapfen sind eine alte Festtagsspeise aus dem oberen Ennstal und werden traditionell nur zu Pfingsten zubereitet. Charakteristisch sind ihre gedrehten Windungen, die symbolisch für die sieben Gaben des Heiligen Geistes stehen: Weisheit, Verstand, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht.

Zutaten

  • 500 g glattes Mehl
  • 8-10 Dotter
  • ¼ L Schlagobers
  • 1 TL Salz
  • Butterschmalz oder Öl zum Ausbacken
  • Staubzucker und Zimt zum Bestreuen

optional

  • gemahlener Anis
  • 2 EL Rum

Zubereitung

  • Mehl mit Salz in einer Schüssel verrühren. Dotter mit Schlagobers gut versprudeln, zum Mehl hinzugießen und mit einem Kochlöffel gut vermischen. Anschließend den Teig mit der Hand gut verkneten. Der Teig sollte dabei nicht zu fest werden, gegebenenfalls etwas Flüssigkeit hinzugeben.
  • Den Krapfenteig zu einer Rolle formen und eine halbe Stunde rasten lassen.
  • Nun von der Teigrolle rund ein Zentimeter breite Scheiben abschneiden. Auf einem ganz leicht bemehlten Nudelbrett rund formen und mit dem Nudelholz dünn auswalken.
  • Nacheinander die Krapfen in heißem Butterschmalz hell backen. Nach dem Einlegen mit einem Pfannenwender den Krapfen in der Mitte halten und mit einem zweiten Pfannenwender Windungen drehen. So lange halten, bis der Krapfen die Form behält.
  • Den Krapfen umdrehen und fertigbacken. Herausnehmen und abtropfen lassen.
  • Die fertigen Heiligengeistkrapfen mit Staubzucker und Zimt bestreuen.

https://www.steirische-spezialitaeten.at/rezepte/heiligengeistkrapfen.html

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