Heumilch auf Wachstumskurs

Erfolgreiches Jahr 2025 und Fokus auf Käsespezialitäten 2026

TitelbildARGE Heumilch
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Die Heumilchbranche blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück und setzt ihren Wachstumskurs fort. In Österreich wurden 532 Millionen Kilogramm Heumilch verarbeitet, wobei der Bio-Anteil um zwei Prozentpunkte auf 40 Prozent stieg. Der Umsatz mit Heumilchprodukten im heimischen Lebensmittelhandel legte um sechs Prozent auf rund 179 Millionen Euro zu und entwickelte sich damit deutlich dynamischer als der Gesamtmarkt.

Wirtschaftlicher Erfolg und Mehrwert für Bauern

ARGE Heumilch-Obmann Karl Neuhofer bilanzierte, dass durch einen durchschnittlichen Heumilchzuschlag von rund 4,5 Cent je Kilogramm ein Mehrwert von 23 Millionen Euro für die Bäuerinnen und Bauern erwirtschaftet werden konnte. Die gesamte Menge wurde zu 100 Prozent vermarktet.

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Besonders stark präsentierte sich die Kategorie Käse. Die Produktionsmenge stieg um 6,2 Prozent, wertmäßig legte das Segment sogar um 11,6 Prozent zu. Geschäftsführerin Christiane Mösl betont: „Diese Entwicklung zeigt, dass unsere Vermarktungsoffensive greift und die konsequente Qualitätsarbeit unserer Bäuerinnen und Bauern sowie der Verarbeiter entlang der gesamten Wertschöpfungskette Wirkung zeigt.“

Heumilch als stabiles Zukunftsmodell

Die Zukunftsstudie des Vorjahres bestätigt den Optimismus in der Branche: 95 Prozent der Betriebe planen, auch 2030 weiterhin Heumilch zu erzeugen. Sie schätzen die nachhaltige Produktionsform der Heuwirtschaft und sind stolz auf die Qualität ihrer Produkte. Auch die Zahl der Umsteiger von konventioneller Milchproduktion auf Heuwirtschaft hat sich in den vergangenen neun Jahren verdreifacht.

Kommunikationsoffensive 2026 mit Fokus auf Käsekompetenz

Christiane Mösl hebt hervor, dass die Anerkennung der Arbeit von außen und die optimistische Stimmung unter den Mitgliedsbetrieben die Herangehensweise bestärken. Das Ziel der Maßnahmen ist es, den Absatz von Heumilch-Käse im kommenden Jahr weiterhin zu stärken, da 85 Prozent der Heumilch zu Käse verarbeitet werden.

Die Kommunikationsmaßnahmen umfassen einen österreichweiten Mix aus TV, Print, Online, Out-of-Home und Radio im Frühjahr und Herbst. In Deutschland erweitert die ARGE Heumilch ihre Kommunikationsmaßnahmen durch den Einsatz neuer Kanäle wie Kino und Streaming-TV.

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