Hotellerie im Wandel?

Ja, ein bisschen schon, denn die Transformation des Tourismus‘ hin zur Ganzjahresdestination erfordert auch ein Umdenken in der Hotellerie.

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Das Gießkannen-Prinzip nach dem Motto „ich habe alles“ funktioniert schon lange nicht mehr. Positionierung und Definierung (auch KI-konform) sind entscheidend. Nun gibt es zahlreiche Hotelvereinigungen und -gruppen, die sich über ein bestimmtes Thema definieren. Sei es Bio, vegan, Wellness oder Kulinarik. Interessant ist aber die Entwicklung von Hotelgruppen, die ihre einzelnen Häuser – immer entlang ihres individuellen roten Fadens – unterschiedlich positionieren. Einmal in Richtung Gesundheit, einmal mit dem Fokus auf Kultur und dann wieder als offenes Haus, das die lokale Bevölkerung mit einbeziehen soll. So gut wie immer mit dabei ist die Kulinarik.

Frühling und Herbst sind die Aufsteiger

Was bedeutet das nun? Es heißt, dass Hoteliers heutzutage flexibel und auch sehr regional unterwegs sein müssen und das gilt auch für die CEOs der Hotelgruppen. Was in einem Haus der Gruppe gut funktioniert, kann im anderen gar nicht gehen. Regionale Gegebenheiten, Gästestrukturen und variable Freizeitangebote bestimmen die Richtung. Wir haben uns in dieser Ausgabe ein wenig mit dem Hotelsektor beschäftigt, der vor allem auch hinsichtlich der beiden großen Tourismusthemen Kultur und Gesundheit gefordert ist, neue Angebote zu entwickeln. Gleichermaßen Herausforderung, wie auch Chance. Denn diese Gäste füllen künftig die Betten in den sogenannten Nebensaisonen, auf die bereits jetzt 28,1 Prozent aller Nächtigungen entfallen. Tendenz steigend! Und warum gerade diese beiden Ausrichtungen? Weil sowohl Gesundheit, als auch Kultur völlig Jahreszeiten unabhängig sind – neben der Kulinarik natürlich. Aber die wird in unserem Land ohnehin mit zahlreichen Initiativen gepflegt. Und das übrigens sehr erfolgreich, wie auch die aktuell vergebenen Guide Michelin Sterne zeigen!

„Österreich ist kein Saisonartikel, sondern die richtige Wahl 365 Tage im Jahr. Unsere Zahlen zeigen klar: Die Nachfrage im Frühjahr und Herbst gewinnt kontinuierlich an Bedeutung“

Astrid Steharnig-Staudinger, CEO der Österreich Werbung

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