Hygiene gehört in Gastronomie und Hotellerie längst zu den sensibelsten Bereichen im täglichen Betrieb. Gäste erwarten saubere Gasträume, hygienische Sanitäranlagen und makellose Küchen – gleichzeitig steigen Zeitdruck, Personalmangel und Anforderungen an Nachhaltigkeit. Moderne Reinigungstechnik kann hier entlasten, ersetzt aber weder klare Abläufe noch passende Reinigungsmittel.
Klassiker im Alltag
Noch immer bilden klassische Reinigungswagen mit Wischsystemen, Kübeln, Mikrofasertüchern und Besen die Grundlage vieler Hygienekonzepte. Gerade in kleineren Betrieben oder bei stark verwinkelten Bereichen bleiben manuelle Systeme oft die flexibelste Lösung.
Entscheidend ist dabei weniger das Gerät selbst als die Organisation dahinter. Farblich getrennte Tücher und Wischer helfen, Kreuzkontaminationen zu vermeiden – etwa zwischen Küche, Sanitärbereich und Gastraum. Auch ergonomische Reinigungswagen sparen Zeit, weil Reinigungsmittel und Zubehör direkt verfügbar sind.
Ein häufiger Fehler im Alltag: zu viel Wasser und zu viel Chemie. Moderne Mikrofaser-Systeme benötigen oft deutlich weniger Reinigungsmittel und verkürzen gleichzeitig die Trocknungszeit der Böden.
Maschinen entlasten
In größeren Hotels, Kantinen oder stark frequentierten Gastronomiebetrieben kommen zunehmend Scheuersaugmaschinen oder kompakte Einscheibenmaschinen zum Einsatz. Sie reinigen größere Flächen schneller und gleichmäßiger als manuelle Verfahren.
Besonders bei Küchenböden spielt dabei die Fettlösung eine wichtige Rolle. Hier braucht es Maschinen mit ausreichendem Bürstendruck sowie geeignete Fettlöser, die HACCP-konform eingesetzt werden können.
Wichtig ist außerdem die regelmäßige Reinigung der Geräte selbst. Verschmutzte Tanks, verschlissene Lippen oder ungepflegte Bürsten können die Hygiene deutlich beeinträchtigen.
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