Yoga hat immer etwas mit Gesundheit zu tun und da passt vegetarischvegane Ernährung gut dazu. Eines der Häuser, der 800 Jahre alte Kleebauer Hof, liegt mitten im Mühlviertel und seine Bauform geht auf das Spätmittelalter zurück. In den 1970er-Jahren wurde die Landwirtschaft eingestellt und das alte Gemäuer über geraume Zeit in ein Hotel umgebaut. Mit der Übernahme durch Indigourlaub entstand in den ehemaligen Pferdeboxen ein Yogahaus und das Küchenteam verwöhnt seitdem die Kursteilnehmer mit vegetarisch-veganen Leckereien. Nach der morgendlichen Yoga-Einheit gibt’s ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, mittags leichte Kost. Zum Abendessen stehen Salate, Hauptspeisen und Desserts zur Auswahl –alles fleischlos. Leichtigkeit in allen Bereichen
Yogaauber sind nicht allesamt Veganer oder Vegetarier, doch wie einfach und gleichzeitig genussvoll Fleischverzicht sein kann, merkt man nach einiger Zeit. Yoga als Verbindung von Leichtigkeit, Bewegung und dem Loslassen fügt sich harmonisch zu vegan-vegetarischer Ernährung, wohingegen deftiges Essen eher belastend wirken kann. Küchenchefin Maria kreiert auch immer wieder neue Köstlichkeiten, ihre Kokosbällchen allerdings haben bereits Kultstatus.
Gesund & nachhaltig
Gründerin und Geschäftsführerin von Indigoreisen, Sonja Miko, erklärt das Prinzip der vegan-vegetarischen Ernährung so: „Eine vegetarisch-vegane Ernährung wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus, positiv auf den Stoffwechsel und wirkt Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt usw. entgegen. In vielen ganzheitlichen Gesundheitslehren wie Ayurveda und der Traditionell Chinesischen Medizin wird auf Fleischkonsum verzichtet bzw. sehr reduziert konsumiert. Und in der Yogawelt ernähren sich sehr viele Menschen vegetarisch oder vegan, da passt das bestens.
Zudem ist eine vegetarisch-vegane Verpflegung ein Beitrag zum Klimaschutz, da deutlich weniger Treibhausgase versursacht werden, als fleischbasierte Kost. Unser Angebot besteht aus einer Auswahl vegetarischer Produkte und immer auch einer veganen Auswahl. Wir achten weiters darauf, möglichst lokal einzukaufen, was aber auch bedeutet, dass es hauptsächlich saisonale Lebensmittel gibt. Am Frühstücksbuffet gibt es nicht den klassischen Orangensaft sondern selbstgemachte Säfte wie Rosensirup, Holunderblütensaft oder Löwenzahnsirup aus dem Kleebauer-Garten“.







