Mittwoch - 14.01.2026
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Infineon Austria 2025

TitelbildInfineon

Infineon Austria hat das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich abgeschlossen und seine Rolle als Innovationsmotor der Halbleiterindustrie weiter gestärkt. Trotz eines herausfordernden makroökonomischen und geopolitischen Umfelds setzte das Unternehmen konsequent auf Innovation und Effizienz, insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz und Quantentechnologie.

Geschäftsentwicklung und strategische Ausrichtung

Der Umsatz von Infineon Austria blieb mit 4,695 Milliarden Euro nahezu stabil (-1 Prozent), während das Ergebnis von Leerstandskosten, Währungseffekten und genereller Marktschwäche beeinflusst wurde. Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende Infineon Technologies Austria, betont: „Infineon Austria hat sich im anspruchsvollen Wirtschaftsumfeld behauptet und das Geschäftsjahr 2025 im Rahmen der Erwartungen abgeschlossen. Wir setzen weiterhin konsequent auf Innovation in Kombination mit Effizienz und investieren in Österreich unvermindert in Forschung und Entwicklung.“

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Besonders die starke Nachfrage nach energieeffizienten Lösungen für KI-Rechenzentren prägte das Jahr 2025. Infineon ist mit seinen führenden Stromversorgungslösungen und technologischen Meilensteinen wie 300-mm-GaN und 200-mm-SiC optimal positioniert, um von diesem Trend nachhaltig zu profitieren.

Quantentechnologie als Zukunftsfeld

Infineon Austria hat seine Position als forschungsstärkstes Unternehmen Österreichs ausgebaut. Der F&E-Aufwand betrug 721 Millionen Euro, was einer Forschungsquote von 15 Prozent entspricht. Das Unternehmen investierte 245 Millionen Euro, hauptsächlich in die Weiterentwicklung neuer Halbleitermaterialien und den Ausbau der 300-mm-Kapazität in der Innovationsfabrik Villach.

Gleichzeitig entwickelt sich Quantencomputing zur nächsten potenziell disruptiven Technologie. Infineon Austria gestaltet das Quantenzeitalter aktiv mit, unter anderem durch den Ausbau des Quantenlabors in Villach und die gezielte Bündelung von Know-how im Bereich Quantentechnologien.

Nachhaltigkeit und lokale Wertschöpfung

Infineon verfolgt eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie. Am Standort Villach wurde 2025 die erste Elektrolyseanlage in Betrieb genommen, die die gesamte Halbleiterfertigung mit grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien versorgt. Insgesamt wurden in Villach im Geschäftsjahr 2025 8 Milliarden Chips produziert, die über ihre Nutzungsdauer hinweg rund 14 Millionen Tonnen CO2 einsparen.

Als erstes österreichisches Unternehmen wurde Infineon Austria im Oktober 2025 mit dem renommierten Industrial Excellence Award Europe ausgezeichnet. Laut einer Studie sichert jeder Mitarbeiter von Infineon Austria knapp drei weitere Arbeitsplätze in Österreich, wodurch insgesamt rund 16.000 Arbeitsplätze in der heimischen Volkswirtschaft abgesichert werden.

Kooperationen und Fachkräftesicherung

Infineon Austria setzt auf Offenheit und Kooperationen mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Startups. Mit rund 200 Kooperationen wurde 2025 eine neue Höchstzahl erreicht. Das Unternehmen investiert zudem in die Fachkräfte von morgen, unter anderem durch den Ausbau des Lehrlingscampus mit 138 Lehrlingen.

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