Bei der Vollversammlung am 25. November 2025 präsentierte Innsbruck Tourismus eine beeindruckende Bilanz für das Tourismusjahr 2024/25 und stellte zukunftsweisende Projekte vor. Mit 3.766.753 Nächtigungen (+4,7 % gegenüber dem Vorjahr) und rund 1,7 Millionen Ankünften (+3,5 %) erreichte die Region ihr bisher bestes Ergebnis. Entlang der Tourismusstrategie „Region Innsbruck ErLEBENSWERT“ stehen ein wertschöpfungsintensiver Ganzjahrestourismus, die Entzerrung von Reiseströmen sowie Initiativen zur nachhaltigen Stärkung der Attraktivität der gesamten Region im Fokus.
Tourismus als Motor für Lebensqualität und Wohlstand
Obmann Peter Paul Mölk erklärt: „Wir wollen eine Region mitgestalten, deren Freizeit- und Erlebnisqualität sowohl Gäste als auch Bewohner begeistert und unseren Betrieben gleichzeitig ein starkes Umfeld für nachhaltige Wertschöpfung bietet. Der Tourismus kann gerade in ökonomisch herausfordernden Zeiten wesentliche Beiträge als Qualitäts- und Wohlstandsmotor leisten.“ Die Trennung zwischen Gästen und Bewohnern ist überholt; stattdessen wird das die Landeshauptstadt sowie 40 Gemeinden umfassende Verbandsgebiet als gemeinsamer Lebensraum verstanden. Ein ausgewogener Ganzjahrestourismus soll Reiseströme entzerren, die Internationalisierung der Herkunftsmärkte die wirtschaftliche Resilienz erhöhen und gezielte Investitionen und Eventformate die Freizeitqualität in der gesamten Region fördern.
Strategische Entscheidungen auf Basis von Daten
Barbara Plattner, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus, betont die datenbasierte Entscheidungsfindung: „Dieser Mix an fundierten Kennzahlen ist unser Kompass. Wir entscheiden nicht nach Gefühl, sondern auf Basis von Daten.“ Die Bilanz des Tourismusjahres weist nicht nur Zuwächse bei den Nächtigungen (+4,7 %) und den Ankünften (+3,5 %) aus, sondern auch bei der Aufenthaltsdauer (+1,2 % auf 2,2 Tage) – ein weiteres strategisches Ziel. Besonders dynamisch entwickelten sich die englischsprachigen Überseemärkte, allen voran die USA (+11 % zum Vorjahr, +91 % seit 2016), was den eingeschlagenen Weg der gezielten Internationalisierung bestätigt.
Investitionen in die Region und nachhaltige Entwicklung
Innsbruck Tourismus versteht Tourismus als Teil eines lebenswerten, vielfältigen und ganzjährigen Lebensraums. Aktuell werden Akzente zur Belebung der Wintersaison durch das Engagement für die Bergweihnacht in Innsbruck oder das Weihnachtsmusical „Scrooge“ in Telfs gesetzt. Um Zwischensaisonen und auslastungsschwächere Monate attraktiver zu machen, unterstützt Innsbruck Tourismus rund 300 Veranstaltungen in der gesamten Region.
Zudem wird gezielt in Leuchtturmprojekte für die heimische Bevölkerung investiert. Nach dem Erfolg mit dem Neubau der Kombibahn „Peter Anich III“ im Naherholungsgebiet Rangger Köpfl wird nun eine Rekordsumme von 3 Millionen Euro für das Regionalbad Axams seitens Innsbruck Tourismus aufgebracht. „Auch damit setzen wir ein klares Zeichen, wie wir den Lebensraum für alle – Bewohner und Gäste – konkret fördern“, betont Obmann Mölk.
Im Rahmen der Vollversammlung wurde Romuald Niescher, der langjährige Leiter des Amtes für Sport in der Stadt Innsbruck, für seine Verdienste um die Entwicklung Innsbrucks zur Sportstadt geehrt.
Für die Gastronomie und Hotellerie in der Region Innsbruck bedeuten diese Entwicklungen eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung, gestärkt durch einen strategisch ausgerichteten und nachhaltigen Tourismus, der sowohl die Bedürfnisse der Gäste als auch der lokalen Bevölkerung berücksichtigt.







