Am 4. September 2026 wurde Wien zum Treffpunkt internationaler Barista-Spitzenkräfte. Beim Grand Finale des Julius Meinl Barista Cup standen die drei Disziplinen Espresso, Cappuccino und Signature Drink im Mittelpunkt.
Mehr als 350 Baristas hatten sich zuvor in 15 Ländern für den Wettbewerb beworben. Die jeweiligen nationalen Sieger qualifizierten sich für das Finale in Wien. Mit dabei waren unter anderem Teilnehmer aus Österreich, Italien, Deutschland, China, Georgien und Kroatien.
Österreich siegt beim Cappuccino
Für Österreich gab es einen Heimerfolg: Mario Benetseder setzte sich in der Cappuccino-Disziplin durch. Bewertet wurden dabei das Zusammenspiel von Espresso und Milch sowie die Latte Art.
Die Espresso-Kategorie gewann Stefan Kot aus Polen, beim Signature Drink überzeugte Luka Darispanashvili aus Georgien. Den Gesamtsieg über alle drei Disziplinen holte Elizaveta Rîmscaia aus Moldau und wurde damit Overall Champion 2026.
Drei Disziplinen im Fokus
Die Wettbewerbe orientierten sich an zentralen Bereichen professioneller Kaffeezubereitung. Beim Espresso zählten Geschmack, Balance und Crema, beim Cappuccino standen Milchharmonie und Latte Art im Mittelpunkt. In der Kategorie Signature Drink waren Kreativität und ein stimmiges Geschmackserlebnis gefragt.
Laut dem in der Aussendung zitierten Kaffeereport 2026 interessieren sich knapp 70 Prozent der Österreicher für Barista-Kunst. 78,7 Prozent bezeichnen sich als Kaffeeliebhaber, rund 63 Prozent können sich einen Tag ohne Kaffee nicht vorstellen.
Reise zum Kaffeeursprung
Für die vier Gewinner geht der Wettbewerb auch nach dem Finale weiter. Sie erhalten jeweils einen Platz auf einer Kaffee-Ursprungsreise nach Indien.
Dort sollen sie Einblicke in Kaffeeanbau, Ernte und Verarbeitung erhalten und das Julius Meinl Generations Programme kennenlernen. Die Initiative wird gemeinsam mit Fairtrade umgesetzt und richtet sich an ausgewählte Kaffeefarmer.
Finale erstmals öffentlich zugänglich
Eine Premiere gab es auch beim Veranstaltungsformat selbst. Erstmals war das Grand Finale für die Öffentlichkeit geöffnet. Laut Julius Meinl kamen tausende Besucher ins MuseumsQuartier, im Laufe des Tages wurden mehr als tausend Tassen Kaffee ausgeschenkt.
Damit verband der Barista Cup 2026 Fachwettbewerb, Markeninszenierung und öffentliches Kaffeeerlebnis an einem Ort.
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