Zugleich ist es erst das zweite duale Studium mit touristischem Schwerpunkt in ganz Österreich. 17 motivierte Studierende machen nun den ersten Schritt auf diesem innovativen Ausbildungspfad, der wissenschaftliche Theorie und betriebliche Praxis von Beginn an eng miteinander verzahnt.
Theorie mit Praxis verknüpfen
Das Konzept unterscheidet sich grundlegend von klassischen Studiengängen mit einfachen Praktika. Über sechs Semester und 180 ECTS-Punkte hinweg wechseln die Studierenden in einem strukturierten, rund zwölfwöchigen Rhythmus zwischen den Lehrhörsälen der Hochschule und ihren Praxisbetrieben. Die Praxisphasen sind dabei bewusst auf die saisonalen Spitzenzeiten der Hotellerie im Winter und Sommer abgestimmt. Zum Start kooperiert die Hochschule mit 20 namhaften Partnerhotels in Kärnten, Salzburg, der Steiermark und Tirol. Das Spektrum reicht von familiengeführten Betrieben bis zu internationalen Hotelgruppen. Über sechs Praxisphasen hinweg übernehmen die Studierenden Schritt für Schritt mehr Verantwortung – vom operativen Kennenlernen bis zu administrativen Projekten.
Schrittweise Anpassung an dynamische Entwicklungen
Sowohl FH-Geschäftsführer Martin Waiguny als auch die künftige Rektorin Kathrin Stainer-Hämmerle sehen im dualen Modell einen wegweisenden Impuls gegen den Fachkräftemangel. Ziel sei es, wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in die Praxis einfließen zu lassen. Die Studierenden selbst, wie der Osttiroler Haubenkoch Luca Trojer oder der Südtiroler Patissier Oliver Thoma, schätzen die Chance, ihre weitreichende Praxiserfahrung direkt mit Managementwissen zu verknüpfen. Programmleiter Stefan Nungesser betont, dass diese Verzahnung auch für die Hochschule ein wertvoller Lernprozess ist, um die Lehre stetig an die reale Dynamik der Hotelbranche anzupassen. Um die Entwicklung transparent zu begleiten, bietet die Hochschule zudem regelmäßige Online-Gesprächstermine für Medienvertreter an.+
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