Der übermäßige Zuckerkonsum in Österreich ist ein Thema, das die Gesundheitsdebatte seit Langem prägt. Mit durchschnittlich 92 Gramm Zucker pro Tag liegt der Verbrauch hierzulande deutlich über der von der WHO empfohlenen Menge von maximal 50 Gramm. Eine neue Studie von fritz-kola und dem Marktforschungsinstitut YouGov beleuchtet nun einen entscheidenden Faktor, der den Zuckerkonsum maßgeblich beeinflusst: die Portionsgröße von Softdrinks. Die Ergebnisse sind eindeutig und liefern wichtige Impulse für einen bewussteren Genuss, auch für die Gastronomie.
Größere Verpackungen, dreifacher Zuckerkonsum
Die Studie bestätigt den sogenannten Portionsgrößeneffekt eindrucksvoll: Je größer die Verpackung von kohlensäurehaltigen Softdrinks, desto höher der tägliche Konsum. Haushalte, die auf kleinere Portionsgrößen bis einschließlich 0,5-Liter-Flaschen setzen, konsumieren im Schnitt 419 Milliliter Softdrinks pro Tag. Bei mittleren Flaschen (bis einschließlich 1 Liter) verdoppelt sich dieser Wert, und bei Flaschen über einem Liter steigt der Konsum sogar auf das Dreifache. Diese Erkenntnis ist alarmierend, da ein zu hoher Zuckerkonsum unweigerlich zu Volkskrankheiten führt, die das Gesundheitssystem und die betroffenen Menschen belasten.
Kleine Flaschen, große Wirkung
Für fritz-kola sind diese Studienergebnisse eine Bestätigung der eigenen Unternehmensphilosophie. Florian Weins, Geschäftsführer bei fritz-kola, erklärt: „Kolas, Limos und Co. sind für uns bei fritz-kola Kulturgüter für Erwachsene und keine Durstlöscher. Unser Ziel ist es, mit kleinen Verpackungsgrößen bewusste Genussmomente zu fördern und einen nachhaltigeren Konsum zu unterstützen.“ Das gesamte Produktsortiment der norddeutschen Indie-Kola wird daher konsequent und ausschließlich in 0,2-Liter-, 0,33-Liter- und 0,5-Liter-Flaschen abgefüllt.
Die Studie zeigt zudem, dass die Verbraucher den Effekt selbst wahrnehmen: Über die Hälfte der Käufer kleiner Kola-Flaschen ist der Meinung, dass kleinere Verpackungsgrößen dabei helfen, weniger zu konsumieren. „Damit ist für uns klar: Der Schlüssel zum maßvollen Zuckerkonsum bei Softdrinks liegt nicht nur in der Rezeptur, sondern auch in der Verpackungsgröße. Kleine Portionen fördern bewusste Genussmomente und tragen zu einem nachhaltigeren Konsum bei“, so Weins.
Der Stephansdom-Vergleich
Um die Dimension des übermäßigen Zuckerkonsums greifbar zu machen, übersetzt fritz-kola die Studienergebnisse in ein eindringliches Bild: 22 Liter Kola täglich – nur in Stephansdom-Größe. Dieser Vergleich verdeutlicht mit einem Augenzwinkern, wie überdimensioniert unser Zuckerkonsum ist und welche Größe wir bräuchten, um ihn auszugleichen. Es ist ein starkes Zeichen für bewussten Konsum und eine nachhaltigere Art des Genießens.
Für die Gastronomie bedeutet diese Studie eine wichtige Erkenntnis: Das Angebot kleinerer Portionsgrößen kann nicht nur den Wünschen gesundheitsbewusster Gäste entgegenkommen, sondern auch aktiv zu einem verantwortungsvolleren Konsum beitragen. Es ist eine Chance, sich als Betrieb für Nachhaltigkeit und bewussten Genuss zu positionieren und damit neue Kundengruppen anzusprechen.







