Unsere Häuser und Straßen präsentieren unseren Gästen ein Bild unserer Heimat, das einerseits von unseren eigenen Vorstellungen geprägt ist – also was uns gut gefällt oder praktisch erscheint. Andererseits fließen aber auch die Erfahrungen früherer Generationen ein, wie Häuser in den verschiedenen Regionen traditionell gebaut wurden, um auf die klimatischen Bedürfnisse und regionalen Gegebenheiten einzugehen. Klimaangepasste Architektur kann also einerseits ultra-modern, andererseits aber auch sehr traditionell sein. Was sie jedenfalls nicht sein sollte: Einfach nur ein Sammelsurium aus Gebäuden, die auf aktuelle Moden reagierend schnell hingestellt wurden und wie die berüchtigte Fast Fashion mit ihrer Wegwerf-Kleidung auch wieder schnell umgebaut und weggerissen werden.
Diese Art von Ressourcen- Verschwendung will sich heute keiner mehr leisten. Sich vorher zu überlegen, welches Bild und welche Auswirkungen unsere Architektur für die Bewohner, die Mitarbeiter und nicht zuletzt die Gäste hat, zahlt sich hier noch mehr und noch länger aus als bei anderen betrieblichen Investitionen.







