28 junge Talente übernehmen ab sofort das Kommando in dem mehr als 300 Jahre alten Bauernhaus. Gestartet wird Küche und Service, in weiterer Folge kommen dann auch Bereiche wie Einkauf, Dienstplan, Marketing und Controlling dazu. Geöffnet ist jeden Samstag von 11 bis 22 Uhr und im Dienst sind immer rund sieben Lehrlinge. Die Speisekarte orientiert sich an den aktuellen Trends: Regionale Klassiker werden neu interpretiert und bringen so Köstliches wie Gemüsetatar und getrüffelte Maronischaumsuppe auf die Teller. Aber auch Omas Blunzengröstl und natürlich das Almochsensteak aus der Region, in diesem Fall „Steirisch-Asiatisch“, werden gekocht. Es gilt, im À-la-carte-Restaurant 70 Gäste zu bewirten – eine herausfordernde Aufgabe für die Lehrlinge.
Chance für innovative Ideen
„Es geht darum, dass die Lehrlinge ihre eigenen Ideen einbringen, Dinge ausprobieren und dabei auch einmal scheitern dürfen – denn gerade Fehler bringen einen weiter“, ist Simon Bauernhofer, Initiator und Hotelchef, überzeugt. Die 28 Lehrlinge sind derzeit im Naturhotel Bauernhofer beschäftigt und stellen damit mehr als ein Drittel aller Mitarbeiter. „Die Jugendlichen sind unsere Zukunft. Sie können mehr, als man ihnen zutraut – man muss ihnen nur Chancen geben, das auch zu zeigen“, so Simon Bauernhofer.
Als Prüfer bei Lehrabschlussprüfungen weiß er, wie wichtig es ist, dass Lehrlinge nicht nur fachlich top ausgebildet werden, sondern auch betriebswirtschaftliche Zusammenhänge verstehen. Daraus entstand die Vision eines eigenen Lehrlingsrestaurants, in dem genau das erlernt werden soll.
Von der Theorie in die Praxis
Die Hauptausbildung der Jugendlichen findet im À-la-carte-Restaurant des Naturhotels Bauernhofer statt, in der „Huab’n“ können sie das Erlernte eigenständig anwenden. Ausbildung hat im Hotel eine lange Tradition, denn bereits 1978 wurde der erste Lehrling eingestellt und seither haben über 150 Jugendliche ihre Ausbildung im Betrieb abgeschlossen.







