In Tomaten stecken viele wertvolle Inhaltsstoffe, und das mit nur 20 Kilokalorien pro 100 g. Egal ob Fleisch-, Kirsch- oder Strauchtomaten, sie schmecken einfach gut und sind nicht umsonst das beliebteste Fruchtgemüse in Österreich. Die reifen Früchte sind reich an Vitamin C, Kalium, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen.
Doch eine Substanz in den Tomaten sorgt für Schlagzeilen: Es ist das Lycopin, ein sekundärer Pflanzenstoff, der für die Färbung der Tomate, egal ob rot oder gelb, verantwortlich ist. Es macht etwa 90 Prozent des gesamten Carotinoidgehalts aus und ist besonders in der Tomatenschale zu finden. Zahlreiche Studien belegen, dass Lycopin antioxidativ wirkt, also Herz-Kreislauferkrankungen und auch Krebs vorbeugen kann. Wer viel Tomaten isst, egal ob roh, in Soßen oder als Suppe, kann so einen wichtigen Beitrag zur Krebsvorbeugung leisten, und das auf sehr schmackhafte Weise.
Auch wenn Gemüse bevorzugt roh gegessen werden soll, da so die Vitamine am besten erhalten bleiben, ist die Tomate eine Ausnahme. Lycopin ist sehr hitzestabil und wird durch Kochen kaum zerstört. Außerdem kann der Körper aus rohen Tomaten den Stoff sehr schlecht aufnehmen, anders als aus gekochten Tomatengerichten. Studien zeigen, dass die Aufnahme von Lycopin aus Tomatensauce oder -ketchup viel höher ist als aus rohen Tomaten. Da Lycopin auch noch fettlöslich ist, wird die Aufnahme noch einmal durch Fett verbessert. Eine Pastasauce ist daher gesünder, als viele denken!







