Frauen in Management-Positionen sind auch 2026 noch keine Selbstverständlichkeit. Das im Dezember 2025 eröffnete Mandarin Oriental, Vienna, zeigt jedoch, wie Gleichstellung in Führungsrollen erfolgreich gelebt werden kann. Das internationale Luxushotel möchte ein Vorbild für andere Unternehmen sein und Impulse für Change-Prozesse setzen.
Herausforderungen und strukturelle Barrieren
In Österreich sind Frauen in Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert. Mit Stand 2024 waren nur 36,2 Prozent aller Führungsposten in Unternehmen weiblich besetzt. Länder wie Schweden, Lettland oder Polen führen die Liste mit über 40 Prozent an. Laut AMS liegen die Gründe dafür in strukturellen Barrieren, starren Rollenzuteilungen und der Schwierigkeit, Familie und Beruf zu vereinbaren. Auch Diskriminierung wird mitunter als Grund genannt.
Marie-Theres Rünzi, Director of People and Culture von Mandarin Oriental, Vienna, betont: „Vielfalt ist für uns keine Strategie, sondern DNA. Wir wollen ein Role Model für Unternehmen sein, die die Problematik zwar kennen, aber Change-Prozesse noch zu riskant sehen.“
Starke Frauen in starken Positionen
Die Hotelgruppe stand den Veränderungen von Anfang an offen gegenüber und profitiert in Wien von einem hochprofessionellen Managerinnen-Team. In der Führungsebene, wo Entscheidungen getroffen, Teams aufgebaut und Gästeerlebnisse gestaltet werden, bringen Frauen nicht nur internationale Erfahrung, sondern auch eine klare Haltung zur Gleichstellung mit.
Mandarin Oriental kennt die Herausforderungen für Frauen und schlug deshalb den Weg zu einem moderneren Management-Verständnis ein. Zielorientierte Führung, flexible Zeiteneinteilung, internationale Aufstiegsmöglichkeiten und individuelle Förderungen der Mitarbeitenden machen das Hotel auch hinter den Kulissen zu einem Ort des Fortschritts. Mandarin Oriental versteht sich nicht nur als Gastgeber für Gäste, sondern auch als Gastgeber für Talente, unabhängig von Geschlecht oder Herkunft.








