Der niederländische Ableger der Fastfoodkette McDonald’s hat einen KI-generierten Werbespot zurückgezogen, der im Netz für massive Kritik sorgte. Der Clip, der Weihnachten als die „schrecklichste Zeit des Jahres“ darstellt und McDonald’s als Rückzugsort inszeniert, enthielt teils groteske Fehler und wurde vom Publikum überwiegend negativ aufgenommen.
Künstliche Intelligenz im Fokus der Werbekampagne
Das Marketing von McDonald’s erklärte, man habe Weihnachten nicht verunglimpfen wollen, sondern lediglich den Stress des Dezembers aufzeigen und den Zuschauern etwas geben wollen, „worauf sie sich jeden Tag freuen können“. Die Werbeagentur TBWA/Neboko und The Sweetshop Films, die für die Produktion verantwortlich waren, verteidigten ihre Arbeit mit dem Hinweis auf den intensiven Einsatz von KI-Spezialisten und tausenden Iterationen, um das „unmögliche Problem“ zu lösen.
Coca-Cola ebenfalls betroffen
Coca-Cola erntete, mit einer KI-generierten Version seines traditionellen „Holidays are coming“-Winterspots, bereits negative Reaktionen. Dies zeigt, dass der Einsatz von KI in der Werbung noch mit Herausforderungen verbunden ist und die Erwartungen des Publikums an Authentizität und Qualität hoch sind.
Für die Gastronomie und Hotellerie, die ebenfalls zunehmend mit KI-Anwendungen experimentiert, ist dieser Vorfall ein wichtiges Lehrstück. Er verdeutlicht, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in kreativen Bereichen sorgfältig geplant und umgesetzt werden muss, um Glaubwürdigkeit und positive Resonanz beim Publikum zu erzielen.





