Mit dem nahenden Winter wächst der Druck auf die heimische Tourismus- und Gastronomiebranche. In den Alpenregionen sind die Betriebe auf einen funktionierenden Servicebetrieb angewiesen und gerade dort zeichnet sich ein massiver Personalengpass ab. Ein Hotelier aus Tirol berichtet, dass er nun sogar über das AMS im Ausland nach Mitarbeitenden suche, obwohl er ein eindeutiges Angebot mache. 2 200 Euro brutto pro Monat, kostenlose Unterkunft und Verpflegung inklusive.
Mitarbeitende bleiben aus
„Es war schon vor Corona schwer, Fachkräfte zu finden – jetzt ist es noch herausfordernder“, so berichtet der Hotelbesitzer. Trotz klarer Anforderungen, Deutschkenntnisse, Erfahrung im Getränke- oder Speiseservice, gebe es kaum brauchbare Bewerbungen. Besonders für eine Saison von Mitte Dezember 2025 bis Anfang April 2026 blieb das Ergebnis bislang mager. Der Betrieb überlegt nun sogar, zusätzlich im Ausland nach Servicekräften zu suchen.
Relevanz für Gastgeberbetriebe
Für die Hotellerie und Gastronomie bedeutet das aktuelle Szenario: Frühzeitige Personalplanung, attraktive Angebote und klare Kommunikation sind wichtiger denn je. Wer Mitarbeitende gezielt anspricht, etwa mit Zusatzleistungen oder flexiblen Einsatzmodellen, verbessert die Chancen auf Stellenbesetzung. Gleichzeitig wächst die Bedeutung von Arbeitgeberattraktivität und gezieltem Recruiting.







