Drei Jahrzehnte nach dem EU-Beitritt ist Europa für die Tourismusschulen MODUL zu einem Bildungsraum ohne Grenzen. Mit dem Programm Erasmus+ können Schüler Auslandspraktika absolvieren und so wertvolle Erfahrungen sammeln, die über den Lehrplan hinausgehen. 2025 nutzten bereits 40 MODUL-Schüler das EU-Programm, um ihre Sommerpraktika in ganz Europa zu absolvieren – von der Ostsee über Südtirol, den Gardasee und die Schweizer Alpen bis nach Barcelona.
Neben fachlicher Expertise und Sprachpraxis stärken die Erlebnisse vor allem Teamgeist, interkulturelles Verständnis und wertvolle persönliche Netzwerke, die den Grundstein für erfolgreiche Karrieren im Tourismus legen. „Erasmus+ macht solche Sommererlebnisse möglich“, sagt Werner Schnabl, Direktor der Tourismusschulen MODUL. „2025 waren 40 Schüler im Ausland. Die Förderung je nach Gastland und Aufenthaltsdauer macht internationale Praxis planbarer und leistbarer.“
Internationale Zusammengehörigkeit
Seit 30 Jahren profitiert die Bildung in Österreich von der EU-Mitgliedschaft. Für MODUL bedeutet Erasmus+ nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern vor allem eine Chance, die Mobilität junger Talente zu fördern. Transparenz und Vergleichbarkeit von Qualifikationen, etwa über den Europass, erleichtern Anerkennungen und Bewerbungen. Gleichzeitig werden Soft Skills wie Teamfähigkeit, Problemlösungskompetenz und interkulturelles Verständnis geschult. „Erasmus verbindet. Wenn Menschen über Grenzen hinweg miteinander lernen und leben, wächst ein europäischer Geist der Zusammengehörigkeit“, betont Schnabl.
Europa als Klassenzimmer
Die Schüler sammelten ihre Europa-Erfahrungen von der Ostsee über Südtirol, den Gardasee und die Schweizer Alpen bis nach Andalusien und Barcelona. Sie arbeiteten in Luxushotels, auf Flusskreuzfahrten und in internationalen Resorts, verbesserten ihre Sprachkenntnisse, knüpften neue Kontakte und sammelten praktische Erfahrung in Küche, Service und Events. „Jeden Tag neue Gäste, neue Situationen – das war richtig aufregend!“, berichtet Franziska von ihrem Einsatz an der Ostsee. Solomiya aus Barcelona ergänzt: „Ich hätte nie gedacht, dass ich in Barcelona arbeiten würde – jetzt plane ich schon meine nächste Station im Ausland!“
Bildung, die Zukunft schafft
„Unsere Schüler erleben Gastfreundschaft, Servicequalität und Teamwork dort, wo sie entstehen – vor Ort in Europas Top-Tourismusregionen und Betrieben. Das prägt, motiviert und öffnet berufliche Perspektiven“, sagt Alexandra Hackl, Leiterin der Wirtschaftlichen Bildung an den Tourismusschulen MODUL. Auch Lehrkräfte nutzen Erasmus+, um internationale Fortbildungen zu absolvieren. Direktor Schnabl betont: „Die internationale Ausrichtung macht unsere Schule für Talente und Betriebe attraktiver, stärkt Netzwerke und erhöht die Berufschancen unserer Absolventen. Kurz gesagt: Europa macht unsere Jugend zukunftsfit.“







