Der Muttertag am 10. Mai zählt im Frühjahr zu den wichtigsten Kaufanlässen und ist ein bedeutender Umsatztreiber für den Wiener Handel und die Gastronomie. Laut einer aktuellen Befragung der Wirtschaftskammer Wien und KMU Forschung Austria planen rund zwei Drittel der Wiener (63 Prozent), jemanden zu beschenken. Heuer werden durchschnittlich 64 Euro pro Kopf für Muttertagsgeschenke ausgegeben, was Gesamtausgaben von rund 65 Millionen Euro bedeutet.
Wichtiger Impuls für Handel und Gastronomie
Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien, erklärt: „Wir rechnen heuer mit einem guten Muttertagsgeschäft. Auch wenn das Leben teurer geworden ist, lassen sich viele diesen familiären Anlass nicht nehmen und zeigen sich großzügig. Der Muttertag sorgt für zusätzliche Frequenz in den Wiener Einkaufsgrätzeln und belebt unterschiedlichste Branchen – vom Handel bis zur Gastronomie.“
Beliebteste Geschenke zum Muttertag
- Blumen und Pflanzen (52 Prozent)
- Süßwaren (31 Prozent)
- Restaurantbesuche (22 Prozent)
- Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen (20 Prozent)
- Wellnessangebote (14 Prozent)
Last-Minute-Käufe dominieren im stationären Handel
Rund 80 Prozent der Befragten besorgen ihre Geschenke erst in der Woche vor dem Muttertag oder sogar am Feiertag selbst – überwiegend im stationären Handel (87 Prozent). Ein Drittel der Schenkenden (35 Prozent) kauft zumindest teilweise auch online.






