WINZER KREMS – Sandgrube 13 überzeugt nicht nur durch herausragende Weinqualität, sondern auch durch vorbildliche bauliche Weiterentwicklung. Bei der 60. Verleihung der Anerkennung für vorbildliche Bauten des Landes Niederösterreich wurde die architektur krammer gmbh aus Krems für die Planung und Leitung der umfassenden Erneuerungen am Standort Sandgrube 13 ausgezeichnet. Von Herbst 2019 bis Juli 2023 wurden Lagerbereiche, Flaschenfüllanlage sowie Teile des Gär- und Lagerkellers unter nachhaltigen Gesichtspunkten modernisiert. Ziel war eine deutliche Qualitätsverbesserung unter Berücksichtigung der sich wandelnden klimatischen und strukturellen Rahmenbedingungen. Dabei wurde kein Grünland verbaut, sondern eine zukunftsorientierte Optimierung der bestehenden Flächen umgesetzt. „Mit der sorgfältigen Planung durch Architekt Krammer konnten wir unsere Produktionsstätten zur Gänze erneuern und gleichzeitig die Kulturlandschaft respektieren. Die Auszeichnung unterstreicht, wie wichtig es ist, regionale Architektur und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen.“, so WINZER KREMS Geschäftsführer Ing. Ludwig Holzer, MSc.
Ökologisches Bauen im Einklang mit der Landschaft
Das Bauprojekt berücksichtigt die historische Beschaffenheit der unbebauten Lössterrassen der Sandgrube, wie sie in den 1960er-Jahren vorherrschte. Mit lössfarbig vorgeblendeten Sichtbetonfassaden und extensiv begrünten Dächern spiegelt das Gebäude nun wieder die ursprüngliche Kulturlandschaft in Form und Farbe wider. Ergänzt durch eine 377 kWp Photovoltaikanlage, den Anschluss an biogene Fernwärme und den vollständigen Ausstieg aus fossilen Energieträgern setzt WINZER KREMS klare Zeichen für ökologisches Bauen. Dabei wurde bewusst auf das Know-how und die Leistungen heimischer Betriebe gesetzt – die Aufträge für Baumeisterarbeiten und Haustechnik wurden überwiegend in der Region vergeben. „WINZER KREMS steht seit Jahrzehnten für Qualität und Nachhaltigkeit. Mit dem Projekt von Architekt Krammer wurde ein weiterer Meilenstein gesetzt, der weit über die Region hinausstrahlt.“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.










