Neue Pläne für den Augustinerkeller

Betriebsaufgabe des Restaurants, Würstelstände weiter erfolgreich

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Der traditionsreiche Augustinerkeller im ersten Bezirk befindet sich derzeit im Betriebsurlaub. Der renommierte Inhaber Josef Bitzinger hat den Restaurantbetrieb „aufgegeben“, wie er in einem Interview erklärte. Wie es mit dem Augustinerkeller weitergeht, bleibt vorerst ein Betriebsgeheimnis.

Bitzinger, der das Lokal vor über 50 Jahren übernommen hat, hatte 2024 das Restaurant zu einem Fine-Dining-Lokal umgestaltet. Dieses Konzept sei jedoch nicht aufgegangen. Als Hauptgrund nennt er das „ewige Mitarbeiter-Dilemma“: Mit zuletzt 15 Mitarbeitern liegt die Personalstärke nur bei 40 Prozent des Vor-Pandemie-Niveaus.

Erfolgreiche Würstelstände als Kontrast

Während das Restaurant pausiert, laufen die Würstelstände des Gastronomen bei der Albertina und beim Riesenrad im Prater gut. Dort beschäftigt man wieder so viele Mitarbeiter wie vor der Pandemie und verkauft jährlich rund 60 Tonnen Würstel. Bitzinger betont: „Schampus und Käsekrainer, das passt perfekt.“ Besonders am Opernball-Donnerstag werden dort viele Champagnergläser gereicht.

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